Mittwoch, 9. Oktober 2019

Bücher mit Frauen Power - Lebensmelodien, Herzensfragen, Es reicht.

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Nachdem ich vor einiger Zeit Bücher für Jungen empfohlen hatte, möchte ich heute einmal ganz besonders einige Buchtitel für das (vermeintlich) schwache Geschlecht vorstellen, denn da ist noch immer Bedarf zur Nachbesserung, trotz Emanzipation und die Stärkung von Frauen ist mindestens genauso wichtig, wie noch vor Jahrzehnten.


Zwar scheinen uns (Frauen und Mädchen) heute alle Türen offen zu stehen, doch die Realität sieht meistens anders aus.

Ein Großteil der Führungspositionen ist nach wie vor durch Männer besetzt. Diese verdienen noch dazu in gleicher Position oft mehr als ihre weiblichen Kolleginnen.

Und obwohl auch Männer heute selbstverständlich im Haushalt mithelfen, ist doch das Gleichgewicht dessen, wer was im Familienalltag macht, zumeist ungleich verteilt.

(Ein Beispiel ist da bestimmt das Mama-Taxi. ... Wer macht bei euch zu Hause eigentlich die Termine für die Kinder und auch sonst alle privaten Veranstaltungen?)


Im Juli diesen Jahres erschien »Es reicht. - Warum Familien- und Beziehungsarbeit nicht nur Sache der Frau ist« von Gemma Hartley, die bereits 2017 ihren Onlineartikel »Women aren't nags – we're just fed up« für Harper's Bazaar veröffentlichte.
Der ging damals bereits viral und entfachte damit eine weltweite Diskussion zum Thema.


In ihrem aktuellen Buch, erschienen im Goldmann Verlag, plädiert sie für eine intensive Familien- und Beziehungsarbeit. – "Eine unentbehrliche Lektüre für jede Frau, die das Gefühl hat: Es reicht! Jetzt sind die Männer gefragt."

Also ich habe mich da zumindest bei der Lektüre mehr als einmal angesprochen gefühlt. Und ich wette, den meisten wird es da ähnlich ergehen.


Total genial finde ich das Konzept von Lebensmelodien - Hommage an Clara und Robert Schumann, denn dabei handelt es sich um eine Kombination aus Biographie und Musik des großen Komponisten-Ehepaares.

Witzigerweise gerade erst neulich dachte ich noch, sowas gehört zwingend zusammen, da man meist die Musik eines Künstlers erst in seinem zum Lebenskontext gerückten Zusammenhang annähernd richtig verstehen kann.


Bisher wusste ich eigentlich wenig über die Schumanns, die doch eine so spannende wie tragische Liebesgeschichte haben, dass man allein damit einen Spielfilm schaffen könnte. (Gibt es den vielleicht sogar schon? Falls ja, schreibt mir das doch bitte mal in die Kommentare!)

Der neun Jahre ältere Robert verliebt sich in die damals 13-jährige Tochter seines Lehrers.
Von dieser Liaison ist deren Vater seines gezogenen Wunderkindes ganz und gar nicht angetan, vor allem weil der junge Schumann kein Kind von Traurigkeit ist. Kurz, er feiert, trinkt, raucht und hurt, was das Zeug hält.

Ich kann's als Mutter komplett nachvollziehen. Und man stelle sich nur mal den Vater vom neunjährigen pamelopee-Lottchen oder meinen eigenen Papa in einer solchen Situation vor. ...

Und so entfremden sich die Liebenden einige Jahre lang, ehe Clara und Robert dann doch noch heiraten.

Die Ehe wurde von Dunkelheit überschattet. Clara hatte es schwer. Im Schnitt alle zwei Jahre gebar sie ein Kind. Ihr Mann verfiel dem Wahnsinn und sprang mit Anfang 40 in den Rhein. ...

Die ungekürzte Lesung von Autorin Elke Heidenreich wechselt sich stetig ab mit der vom Trio Vivente gespielten klassischen Musik.


Um ganz andere Herzensfragen geht es in M•A•M•A. Die Herzensfragen-Box von Elma van Vliet enthält 50 liebevolle und persönliche Fragen, die man entweder seiner eigenen Mutter stellen oder aber auch gemeinsam mit der eigenen Tochter beantworten kann.


Ich finde das total schön. Alternativ gibt es die Herzensfragen auch in einer Oma-Version, die sicherlich sogar auch schon was für meine Tochter wäre.


Zumindest die Mutter-Tochter-Fragen ähneln doch sehr denen, die meine Tochter mir so für gewöhnlich stellt.

Ich stelle mir das auch total schön, im generationenübergreifendem Gespräch vor.
Mutter-Tochter-Oma. Die Mama-Fragen, kann man ganz bestimmt auch der Oma stellen.


Wunderschön und bestimmt ein hübsches Geschenk - Nicht nur für die eigene Mutter/Tochter. Wir zumindest lieben diese Fragekarten.

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