Freitag, 19. Juli 2019

Großes Blogsterben im deutschsprachigen Raum - Blogger, quo vadis?

Diesen Kommentar habe ich vor einiger Zeit versucht, auf Saras Blog vonsaraglaeser unter ihrem Post über das große Blogsterben zu veröffentlichen, aber es gab wohl technische Probleme.

Gedanken, die mich schon lange umtreiben, waren da das Kernthema.

Nach der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung haben viele Blogs geschlossen


Ich habe nicht nur das Gefühl, dass nach der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung viele (der alten) Blogs aus meinen Anfängen 2013 verschwunden sind.


Und die wenigen, die es noch gibt, sind anderes geworden. Moderner (?).
Umgezogen nach Wordpress.

Sie wirken nicht mehr wie Onlinetagebücher sondern wie journalistische Seiten.

Kaum mehr einer hat die Zeit beim anderen zu kommentieren.

Blogger bemerken Veränderungen in der Bloggerwelt


Sara schrieb im Dezember 2017:
"Wieder ist ein Blog gestorben! ... 2012 gab es noch die kleinen Blogger, die völlig planlos und Hals über Kopf einen Blog starteten. Vermutlich kam ihnen die Idee in einer schlaflosen Nacht und sie beschlossen direkt loszulegen. ... Blogs sind heute keine  Tagebücher mehr. ... Und genauso kühl wie die Erschaffung der Artikel, sieht auch die Kommunikation zwischen den Bloggern aus. ..."

Du sprichst mir aus der Seele. Und ich befinde mich gerade in meinem verflixten siebenten Bloggerjahr.

Einen Umzug zu Wordpress gab es bei mir bisher nicht und ich blogge noch fast genauso wie im ersten Jahr. Bin quasi stehen geblieben, nicht mit der Zeit gegangen.

Dadurch wirkt mein Layout für heutige Verhältnisse beinahe schon antik. ... (Oder unprofessionell?)

Ich vermisse die (vielen) Kommentare. Vor allem, wenn ich mir sehr viel Mühe mit einem Text oder den Fotos oder beidem oder sonst womit gegeben habe.

Heute sind zwei oder drei Kommentare bei doch noch relativ hoher Klickrate zu einem Post beinahe schon viel.

Mein Instagram-Account, der ursprünglich als Tor für meine Follower zum Blog diente, hat diesen in Reichweite längst überflügelt. Irgendwie mag anscheinend niemand mehr so richtig viel lesen.

Ich auch nicht. Mal ein schnelles YouTube Video oder einige Minuten auf Instagram scheinen mehr den aktuellen Zeitgeist zu entsprechen. ...

Keine Ahnung wo das mit meinem Blog in Zukunft noch hinläuft. Derzeit verspüre ich leichte Unlust, weil ich mich manchmal frage, für wen ich eigentlich noch schreibe und ob mein Blog der nächste ist, der irgendwann stirbt.

Ich bin ein Dinosaurier, dem gerade noch die Lust fehlt, sich zu bewegen."

Manchmal. Und dann fühle ich mich doch wieder gut. Zuhause.

Zum Beispiel, wenn ich meinen Gedanken wie hier in diesem Blogpost freien Lauf verschaffen kann.

Ist das große Blogsterben eigentlich noch aufzuhalten?


Aber da bleibt dieses Blogsterben im Hinterkopf. Ist das eigentlich noch aufzuhalten?

Schon wenn man runter in meine Blog-Liste scrollt, kann man es bemerken, denn von den Blogs dort in der Blogroll, haben drei der fünf angezeigten Blogs das letzte Mal vor ein oder zwei Jahren überhaupt einen Beitrag veröffentlicht.

Andere mehr erscheinen dort überhaupt nicht mehr, da die Urheber mittlerweile ihren Blog komplett gelöscht haben.

Und die paar, die dort noch regelmäßig (?) erscheinen, tauchen dort nur alle paar Wochen mal wieder mit einem neuen Blogbeitrag auf, obwohl sie früher (also noch vor ein oder zwei Jahren) beinahe täglich neue Blogposts schrieben.

Umso mehr freue ich mich, dass ich noch halbwegs oft, die Zeit für einen neuen Beitrag aufbringen kann.

Und vor allem, dass DU dir die Zeit genommen hast ihn zu lesen!

Weiterhin ganz liebe Grüße vom pamelopee-Blog
Pamela

Kommentare:

  1. Hallo Pamela,
    es stimmt, viele gute Blogs haben sich verabschiedet. Vielleicht gibt es aber auch einfach nur zu viele "Blogger", die mal schnell ein paar Fotos auf Facebook posten und ansonsten sehr oberflächig sind bzw auch nicht glaubhaft. Follower "kaufen" oder mit Gewinnspielen an ihre Facebook/Insta Seite binden, ohne ehrlichen Content. Die Follower wollen nur noch (gekünstelte)Bilder sehen,Videos und eine klare Linie im Blog... kurz durchklicken, den schönen Schein betrachten und wieder weg.
    Da wir sehr vielfältig sind, haben wir auch sehr viele unterscheidliche Themen und kein sauberes, steriles oder halt modernes Blog-Layout.
    Hat mir mal eine Bloggerin gesagt, dass unser Blog viel zu bunt ist. NA UND?
    Wir haben auch viele Blogleser (eine Followerliste haben wir bewußt nicht) aber höchst selten Kommentare, und das auch nur von uns persönlich bekannten Bloggern, niemals von Freunden oder Bekannten aus unserem näheren Umfeld.

    Ich denke, die liebe Datenschutzverordnung(die der größte Schwachsinn ist) und die Abmahnwellen sind die Schuldigen für das Blogsterben.

    Manchmal haben wir auch keine Lust mehr aufs Bloggen, und durch meine neue Arbeitsstelle habe ich aktuell auch wenig Zeit.
    Wir machen trotzdem weiter, für wen auch immer...weil es einfach Freude macht.
    Herzliche Grüße,
    Annette

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    1. Chacka! 👍👍👍👍👍
      Genauso ist es!
      Keep on blogging!
      Alles Liebe vom pamelopee-Blog schickt dir Pamela

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  2. Hi Pamelopee,

    mein Digital Diary hat nun schon 20 Jahre auf dem Buckel und das Thema "Blogsterben" ist ein immer wiederkehrendes!

    Schau doch mal in meine Blogrolls / Blogbibliotheken - da findest du 4 Seiten mit jeweils ca. 15 Blogs, von denen ein hoher Prozentsatz auch noch relativ häufig schreibt.

    Dass sich etliche Blogger von der DSGVO haben ins Bockshorn jagen lassen, hab ich bedauert! Das war nämlich überhaupt nicht nötig. Mit ein bisschen Befassung und einer Datenschutzerklärung kann man in aller Ruhe weiterbloggen. Bei mir gibts nicht mal das nervige "Einverstanden mit Cookies"-Teil, weil im Diary Cookies nur zu Zwecken des sinnvollen Kommentierens gesetzt werden - und nicht zwecks Tracking/Ausspionierung. Das wird in der Datenschutzerklärung auch erläutert - und gut ists!

    Das Umsteigen auf Wordpress (hatte ich schon immer, weil ich nicht von Konzernen abhängig sein will) hat in dem Zusammenhang schon Sinn, weil man damit die volle Macht über das Blog hat - selbst Hosting oder Premium-Account voraus gesetzt.

    Von großen Abmahnwellen gegen Blogs hab ich nichts gelesen - du?

    Kurzum: So lange man Spaß hat am Bloggen, wird es auch weiter gehen. Dass die Kommmentare weniger geworden sind, bedauere ich auch, deshalb hab ich eben auch Twitter-Accounts für meine Blogs.

    Dieses "beinahe täglich Tagebuch-artig schreiben" ist tatsächlich weniger geworden. Wundert nicht, denn das machen viele auf Facebook, Twitter oder Instagramm. So wirklich interessant ist so ein "berichteter Alltag" ja auch nur, wenn literarisch gut geschrieben wird - oder halt für Freunde und Bekannte.

    Dein Layout find ich in seinem Retro-Charme übrigens eher vertrauenerweckend als nervig! Die "modernen" Blogs sehen irgendwie alle gleich aus in ihrer oft unsinnigen Bild-Orientiertheit. Zu jedem Scheiß ein "Symboldbild", weil sonst das Design nicht funktioniert - schon ein bisschen doof und ich brauch das einfach nicht!

    Kurzum: Nur nicht irre machen lassen! Einfach weiter bloggen... :-)

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    1. Wow! Toll so eine lange Antwort und vor allem eine, die aufmuntert.
      Du nennst dort viele interessante Aspekte und man merkt, dass du dir selbst auch schon Gedanken zum Thema gemacht hast.
      Danke auch für die lieben Worte zu meinem Blog. "Retro-Charm" (hihihi) find ich gut!
      Alles quasi eine Frage der Perspektive! ;-)
      Und ja, die großen Abmahnwellen scheinen tatsächlich bisher ausgeblieben. Vermutlich auch, weil wir "Überlebenden" uns mit dem Thema Datenschutz auseinander gesetzt haben und bemüht sind, das Mögliche zu tun.

      In diesem Sinne: Keep on blogging!

      Pamela

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  3. Liebe Pamela,
    gut gebrüllt Löwe.Habe das auch gemerkt und selber eine lange Blogpause gemacht.Versuche wieder an zu fangen mit mäßugem Erfolg.Ich fühle mich auch manchmal neben den vielen "stylischen"Blogs fehl am Platz und denke oft wer will dein Post schon lesen und wahrscheinlich mal wieder das falsche Thema.Oft verlinke ich auch bei anderen damit ich gelesen werde.Blöd eigentlich man macht sich selber Druck.Nun bin ich beruhigt das es auch noch"normale"Blogger gibt und das macht mir Mut.Danke für diesen Post.Werde nacher mal ganz in Ruhe bei dir stöbern.
    Liebe Grüße
    Pippi

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    1. Es tut gut zu wissen, dass man nicht allein mit seinem Gefühl dasteht und ich freue mich wie irre, dass du heute schon die Dritte bist, die sich Zeit für einen Kommentar genommen hat.
      Daran sieht man denke ich auch, dass das ein wichtiges Thema unter Bloggern ist.
      Ich schaue gleich auch mal bei dir vorbei und wünsche dir auf jeden Fall schon mal viel Spaß beim Stöbern in meinem Blog.
      Danke für deinen Kommentar und einen sonnigen Tag
      Pamela

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  4. Es gibt die Gleichgültigen, die immer weiter bloggen, als gäbe es die DSGVO gar nicht und die Ängstlichen, die verschwunden sind. Dabei kann man mit genauem Hinschauen und etwas gutem Willen, den Blog ausreichend sicher machen.
    Ich glaube, viele, die mal eben einen Blog erstellt haben, um z.B. Produkte zu testen, haben die Arbeit unterschätzt. Dazu kommt, dass die meisten Leute auch beruflich sehr eingespannt sind. Da hat man wenig Zeit. auf Instagram hat man schnell gepostet und gelikt, kommentiert wird da eher wenig. Da wird auch schnell gefolgt und wieder entfolgt. Bei Facebook geht das eigentlich genauso schnell, aber da tun sich die Leute, aus mir unverständlichen Gründen, schwer. Und das ist auf dem Blog ebenso, obwohl man bei mir immer noch mit einem Klick folgen kann. Solange ich noch Lust zum Bloggen habe, mache ich weiter. Inzwischen habe ich ja auch meine Stammleser.
    LG Elke

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    1. Tatsächlich sind das gefühlt gar nicht die Tester, die ja meist auch schon gewerblich bloggen, die verschwunden sind, sondern die vielen Kreativblogger, mit denen ich vernetzt war sind weg vom Fenster. Denen war der Aufwand der Umstellung für ein Hobby zum Hobby einfach zu hoch. ... Kann ich definitiv nachvollziehen.
      Beruflich eingespannt waren die damals auch schon. Bloß es gab halt kein Instagram und YouTube traute sich vor sieben Jahren kaum einer so richtig zu.
      Ich freue mich, dass auch du weiter machst wie bisher und bin da ganz bei dir.

      Hab einen sonnigen Tag

      Pamela

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  5. Hallo du Liebe,

    ich finde es auch sehr bedauerlich, dass immer mehr Bloggis die Flinte ins Korn werfen. Vielleicht sehe ich das in ein paar Jahren auch anders, aber momentan könnte ich mir nicht vorstellen aufzuhören. Ich poste zwar momentan aus zeitlichen Gründen auch nur noch einmal pro Woche einen Beitrag, aber das Bloggen füllt mich aus und es hilft mir zu entspannen. Ich denke, irgendwann werden die Menschen merken, dass es doch schöner ist, auch etwas zu lesen, anstatt nur hübsche Fotos anzuschauen Irgendwann stehen Blogs wieder mehr im Mittelpunkt als Insta & Co. Ich glaube fest daran!

    Ich bin bereits vor 4 Jahren zu Wordpress.org gewechselt, aber nicht, weil ich mit der Zeit gehen wollte, sondern weil ich mich in meinen gestalterischen Möglichkeiten einfach zu sehr eingeschränkt gefühlt habe bei Blogspot. Ich bin ein elender Perfektionist und alles muss genauso sein, wie ich es haben möchte. Das soll um Himmels willen nicht heißen, dass ich meinen Blog für perfekt halte, aber er muss optisch eben genau die Dinge erfüllen, die wichtig für mich sind.

    Ich mag deinen Blog und finde ihn überhaupt nicht "antik". ;)

    Ich freue mich schon auf unser Treffen im Oktober. Eine schöne Woche und herzliche Grüße - Tati

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    1. Ich komme mit Wordpress leider überhaupt nicht klar. Heißt nicht, dass ich es nicht bedienen kann. Wir haben einige Jahre lang den Blog unserer Schule darüber geführt. Aber irgendwie dauert da alles soooooooo lange. Ist irgendwie arbeitsaufwändiger. Keine Ahnung.
      Ich finde deinen Blog aber schon ziemlich perfekt und freue mich, dass du der Bloggerwelt erhalten bleibst.
      Bis demnächst
      Pamela

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  6. Bloggen ist wie eine Mode. Sie kommt und geht und kommt wieder. Die Geschichte um das große Blogsterben gibt es ja nicht seit gestern. Interessanterweise schreiben so einige Blogger darüber. Mein Umzug zu Wordpress hat auch was mit der Macht, die Claudia oben schon erwähnt hat, zu tun. Und ich finde mehr Möglichkeiten den Blog aufzubauen besser. Sicher ein Stück weit ist mein Blog cleaner geworden. Aber auch nur weil ich es inzwischen ruhiger mag. Und trotzdem bin ich mir treu geblieben. Mein Header ist, mit wenigen Anpassung, seit nun mehr 5 von den 7 1/2 Jahren der selbe geblieben. Und zeigt immer noch meine Lieblingsfarbe. ;)
    Leider ist Blogger auch inzwischen immer mehr ein Beruf geworden. Und es gab auch eine Zeit wo die kleinen Blogger immer euphorisch davon erzählt haben zu Blogconventionen zu fahren. Und am Ende geknickt zurück kamen, weil die ach so erfolgreichen Berufsblogger erst mal erzählt haben was man alles falsch macht und wie man das an gehen "muß". Ich fand das nervig.
    Zum Thema Datenschutz. Ich glaube fast jeder von uns hat so eine Schulung berufsbedingt hinter sich. Und ich finde Datenschutz wichtig. Seit dem Daten eines Familienmitglieds gestohlen worden sind und der damit verbundene Ärger sehe ich einiges anders. Sicher sind viele auch abgesprungen aus Angst das ganze nicht zu verstehen oder aber auch aus Bequemlichkeit vor Mehrarbeit.
    Zum Thema Kommentare habe ich ja dieses Jahr schon was auf meinem Blog geschrieben. Ich freue mich über jeden. Es ist aber nicht mein Lebenselexier. Ich kann mir gut vorstellen das viele ehemalige Blogger auch nicht mehr mitlesen seit sie nicht mehr bloggen. Und hinzukommt das auch einige Blogs in den "Untergrund" sprich Unsichtbarkeitsmodus gegangen sind. Das sie dazu aber auch ihre Leser mitnehmen müssen haben viele vergessen.
    Lass den Kopf nicht hängen. Ich lese auch weiter hier mit. Auch wenn ich selten kommentiere.
    Sandra

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    1. Das weiß ich und das merke ich. Und schön, dass du noch da bist. Auch ich freue mich über jeden Leser.
      Und du magst Recht haben, dass gerade die abgetauchten Blogger nun natürlich auch nicht mehr so aktiv in Blogs unterwegs sind. - Ein interessanter Aspekt, wo ich so noch nicht drüber nachgedacht habe.
      Ein weiterer Punkt ist bestimmt auch der Weggang von Blogger. Bekam ich früher dort im Dashboard immer noch automatisch alle neuen Posts der Mitblogger angezeigt, ist dieses Tool in den Hintergrund getreten. Vermutlich nicht nur bei mir. Und eigentlich ging man vor Jahren genau darüber auf die Blogs der anderen.
      ... Und jetzt gehe ich mit gutem Beispiel voran und schaue doch gleich mal wieder bei dir rein.
      Bis dann!
      Pamela

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    2. Hast du es schon malmit Feedly versucht? Über die App kannst du alle neuen Post von deinen abonnierten Blogs lesen. Ich mache das schon eine ganze Weile. So muss ich nicht zwischen Blogger und Wordpress hin und her zwitschen.

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    3. Oh. Nee. Ich höre tatsächlich gerade zum ersten Mal davon. Klingt auf jeden Fall nach einer sinnvollen Lösung. Das schaue ich mir mal längerfristig an.
      Danke für den Tipp!
      Pamela

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  7. Blogs sind sehr kommerzialisiert worden, selbst wenn man diese Entwicklung mit den Boomzeiten der Produkttester-Blogs vergleicht. Gleichzeitig ist die Blogosphäre weichgespült, stromlinienförmig und es fehlt ein bisschen der Pioniergeist und der Spaß.
    LG
    Sabienes

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    1. Ja genau! Manchmal habe ich das Gefühl, vielen ist der Spaß abhanden gekommen und jeder macht nun noch für sich. Wie schade.
      Vielen Dank für deinen Kommentar!
      Pamela

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  8. Liebe Pamela,
    du hast Recht, mir ist auch schon aufgefallen das es einige Blogger nicht mehr gibt.
    Ich muss gestehen ich hab mich in all den Jahren mit dem Blog ganz schön gewandelt, mich selbst aber auch finde ich etwas verändert.
    Nach wie vor schaue ich gerne mal bei anderen Bloggern rein, wobei ich merke das ich nicht mehr so viel Zeit finde auf Blogs zu kommentieren.
    Regelmäßig mache ich bei Blogparaden mit um etwas auf mich aufmerksam zu machen und einfach etwas miteinander statr gegeneinander zu machen.
    Bei mir gibt es zudem regelmäßig bestimmte Blogs welche ich auf jeden Fall kommentiere, alleine schon, weil ich von dort auch immer wieder Kommentare erhalte.
    Mal sehen wie lange ich meinen Blog noch haben werden, denn man weiß ja nie was noch alles kommt und das Leben so spielt.
    Liebe Grüße sendet Marie

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    1. Ja genau, so geht es mir auch. Auch ich kommentiere definitiv weniger, bin aber dafür dann halt eher bei Instagram unterwegs. Das gab es früher nicht und die Zeit die ich dort verbringe, poste, like und kommentiere fehlt mir dann für die Blogs der anderen.
      Ich versuche aber wenigstens immer mindestens dort zurück zu kommentieren und zu liken, wo ich selbst auch Feedback bekommen habe.
      Hoffentlich hast du deinen Blog noch lange. Ich husche nämlich gleich erstmal schnell auf einen Kommentar rüber.
      Hab einen schönen Abend
      Pamela

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  9. Hallo Pamelopee, mir ist das auch aufgefallen, viele Blogseiten die auch aufrufen möchte existieren nicht mehr. Ich finde es sehr schade, denn die Blogs inspirieren mich mehr als Instagram, einiges nervt mich dort sogar! Ich erwische mich aber selbst dabei, das ich selten kommentiere, wenn ich auch in den Blog lese. Ich freue mich, das ich überhaupt Zeit zum lesen finde und übersehe dabei, das andere Blogger sich genau so wie ich über Kommentare freuen. Danke für deinen netten Beitrag Liebe Grüße moni

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    1. Ich mochte ja gerade häufig auch den Schreibstil und den ganzen Aufbau einer Seite im Blogposts mit Layout und Bildauswahl. Bei Instagram ist alles auf das Standardbild mit Standardschrift und Farbe reduziert. Da bleibt die ganz persönliche Note oft auf der Strecke.
      Ich glaube aber auch, kommentieren im Blog ist im Laufe der Jahre immer schwieriger geworden.
      Erstmal anmelden, kommentieren, hier noch ein Häkchen und dort noch eine Überprüfung, ob man denn auch wirklich kein Roboter ist ... .
      Ich freue mich, dass du dir die Zeit für einen Kommentar genommen hast und gebe zu, dass ich selbst auch nur all zu häufig stille Leserin bin.
      Komm gut durch die zweite Wochenhälfte!
      Pamela

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  10. Guten Tag Pamela,

    einen recht großen Knick bekam die Blogwelt, als Blog.de damals die Plattform dicht gemacht hat. Dort war alles sehr leicht zu bedienen, wahrscheinlich aber auch deswegen, weil ich darüber angefangen habe, zu bloggen. Dann war man gezwungen, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden, um mit seinen Beiträgen 1:1 umziehen zu können. Blog.de bot uns die Gelegenheit, private Nachrichten zu verschicken. Irgendwie war es wie eine kleine Blogfamilie. Doch dann teilten sich die Blogger auf, wählten die für sich geeigneten Plattformen.
    Auch die neue Datenschutzverordnung spielt da ganz klar mit rein. Beide genannten Aspekte warfen auch mich zurück. Beim Erstellen des neuen Blogs wollte mir das Design nicht gelingen. Ich schaue heute manchmal noch gerne meinen Screenshot von meinem Blog bei Blog.de an. Und die neue Datenschutzverordnung kapierte ich ewig nicht.
    Mittlerweile schreibe ich wieder öfters, je nachdem wie es die Zeit zulässt. Schließlich gehe ich in Schichten arbeiten. Was den Blog selbst betrifft und da schließe ich auch Instagram mit ein, ist der Inhalt zu bunt. Man soll sich ja am besten auf ein Thema festlegen, seine eigene Nische finden. Ich poste Bücher, Pflege, Urlaub, Ausflüge und diverse andere Testprodukte. Das Leben ist oft so grau und farblos. Warum darf ich es mir nicht ein wenig bunt gestalten? Warum soll ich mich auf eine Nische festlegen?
    Unter anderem verliert sicher jeder auch mal die Lust, was nachvollziehbar ist. Schließlich lebt man ja nicht nur virtuell.
    Vor ein paar Jahren kamen die Testblogger, Produkttester, Influenzer hervor, als ob irgendwo ein Nest war. Man hat sich schnell satt gesehen. Plattformen wie zum Beispiel trnd bieten uns Tests für 5000 Teilnehmer. Ganz ehrlich kann ich nach dem Lesen 50 verschiedener Beiträge das beworbene Produkt nicht mehr sehen. Wahrscheinlich ist das ebenfalls ein Grund, dass man zu wenig Klicks erhält.
    Mal schauen, wo das alles noch hinführt. Ich wünsche dir einen schönen Tag.
    Liebe Grüße, Sabrina

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    1. Was das Thema Vielfalt angeht, bin ich ganz bei dir. Auch ich wehre mich gegen das Drängen in eine Nische. Bzw. sage ich mir, die Nische bin ich. Alles was zu mir passt, mir gefällt und mich interessiert gehört in meinen Blog. Und eine stetig wenn auch langsam wachsende Leserschaft gibt mir da in gewisser Weise Recht.
      Schließlich gibt es noch mehr Frauen wie mich, die sich für Familie, Reisen, Rezepte, Kosmetik Ausflugstipps und DIYs interessieren.
      Die sind hier ganz genau richtig und fühlen sich hoffentlich auch jederzeit Willkommen.
      Über die Zahl der Seitenaufrufe kann ich mich zum Glück, zumindest aus meiner Sicht, überhaupt nicht beschweren und meine Tutorials sind beliebt wie eh und je. (Klopf auf Holz!)
      Tatsächlich schreibe ich aktuell nun auch wieder etwas regelmäßiger als in dem Jahr nach dem Tod meines Vaters.
      Ich mache aber mittlerweile auch ab und an gern mal ein kurzes YouTube Video, wenn auch mit nur mäßigem Erfolg. :-D
      Mal schauen, wo das hin läuft.
      Schön, dass du dir Zeit für einen so ausführlichen Kommentar genommen hast!
      Alles Liebe
      Pamela

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  11. Danke für diesen schönen Artikel. Ich erinnere mich auch noch an die Zeiten, in denen Blogger einfach so drauf los schrieben.

    Liebe Grüße!

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    1. Ich danke dir für deinen Kommentar und schreibe direkt dadurch motiviert einfach so weiter drauf los. :-)
      Hab eine wunderbare Woche!
      Pamela

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  12. Bloggen kann sehr frustrierend sein. Oft keine Replik, selbst bei ausgefeilten Texten und dann wieder bei anderen, schnellen posts grosse
    Resonanz.

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    1. Ja,das ist in der Tat so. Hängt aber vielleicht auch von den Lesern ab.
      Einer meiner am häufigsten geklickten Posts, der auch heute noch nach über sechs Jahren weit über 100 Aufrufe im Monat hat, hat sage und schreibe in all den Jahren nur einen Kommentar erhalten.
      Der wird meistens von Nicht-Bloggern aufgerufen, die online auch eher wenig bis gar nicht kommentieren.
      Während dieser Post hier mal wieder beachtlich viele Kommentare bekommt, da sich viele Blogger mit dem Thema beschäftigen.
      Für deinen Kommentar danke ich dir.
      Ganz liebe Grüße vom pamelopee-Blog schickt dir Pamela

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Ich freue mich immer sehr über eure lieben Kommentare und versuche so viele wie möglich davon zu beantworten.
Auch wenn das nicht immer klappt, lese ich ganz bestimmt jeden einzelnen mit Freude, denn jedes liebe Wort von euch ist mir wichtig!
♥Alles Liebe, eure pamelopee! ♥

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