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Montag, 7. Oktober 2024

Halloweenfood 2023 - Was gab es bei der Halloween-Party zu essen?

Die Kinder wollten zu Halloween gehen und meine Große hatte sich zu dem Zweck noch drei Freunde zum gemeinsamen Film gucken vorweg eingeladen.

Da ja am Tag nach Halloween fast immer bei uns Schule ist und es deswegen abends nicht so spät werden sollte, hatte ich mir eine Kombination aus Teestunde aka Kaffee und Abendessen ersonnen. - Quasi das späte Pendant zum Brunch. Also anstelle einer Mischung aus breakfast und lunch eine Kombination aus teatime und dinner. (Es scheint kein Wort dafür zu geben??? - Nennen wir es teaner oder einfach high tea.)

Traditionell gab es bei uns auch an diesem letzten Halloween auf jeden Fall was mit Kürbis und selbstverständlich eine leckere, warme Kürbissuppe.

Mittwoch, 25. November 2015

Gingerman - Die Adventsbäckerei kann beginnen! + super-einfaches Cakepop-Rezept

Am Sonntag ist schon der erste Advent und damit ist für mich spätestens jetzt die Weihnachtsbäckerei für dieses Jahr eröffnet! :-)


Ein paar neue Helfer sind im Laufe der letzen Wochen und Monate in meiner Küche dazu gekommen, die mir das Backen wieder noch ein bisschen mehr versüßen, damit es mit Sicherheit nie langweilig wird.


Da ist zum einen meine rot leuchtende Küchenmaschine Klarstein Gracia Rossa, die mir eine echte Erleichterung beim Kneten größerer Teigmengen ist und beim Rühren und Mixen tatsächlich Zeit spart, da ich jetzt beide Hände frei habe und zwischendrin schon mal die nicht mehr benötigten Zutaten wegräumen oder die Backformen vorbereiten kann.


Die kleine Silikonform Gingerman von RBV Birkmann ist zum Backen und Frosten gleichermaßen tauglich und so habe ich einen kleinen Schoko-Bananenkuchen zubereitet und jenen mit roten CakeMelts und einer weißen Glasur aus Puderzucker und wenig Wasser verziert.


Passend dazu gibt es ein paar Muffins aus Hermann-Teig mit Weihnachtsgewürzen, die durch das Dekorset Candy Christmas, bestehend aus Papiermuffinförmchen und Cupcake Toppern, ihren zauberhaft adventlichen Touch erhalten.

Erstmals konnte ich auch die 6er Tannenbaumform Noël ausprobieren, die meine Schwester mir im letzten Jahr zu Weihnachten geschenkt hatte.

Und meine Cake-Pops bestehen mit Ausnahme der CakeMelts-Glasur und etwas Zuckerdekor tatsächlich nur aus drei Zutaten, weshalb sie sehr schnell gemacht sind:


200g Löffelbisquits zerbröseln und mit
100g Frischkäse und einer kleinen Tasse
Puderzucker zu einem Teig verkneten.


Daraus 9 Kugeln formen und  etwa eine Stunde einfrieren oder kalt stellen.
Dann Stiele in die Glasur tauchen, in die Küchlein einstecken, abermals abkühlen lassen und danach die CakePops vollständig glasieren und ggf. verzieren.


Die hier verwendeten Backutensilien von RBV Birkmann findet ihr übrigens unter anderem online bei Amazon (Link zum Produkt jeweils im Verlaufstext) oder in geballter Form und schier riesiger Auswahl auf backfreunde.de


Alles Liebe und eine schöne Wochenmitte, eure pamelopee!

Mittwoch, 5. November 2014

Cake Pop Cake, Cake Pops, ... und eine pamelopee im Boogie-Fieber

Ich liebe Cake Pops, weil sie so herrlich gut portioniert und ungemein dekorativ sind.
Neurdings sind sie bei mir zudem auch noch blitzschnell gemacht! :-D


Diese hier gab es bei uns an Halloween. Das Grundrezept besteht aus je 100g Mehl, Zucker und Butter, 1EL Mehl, ¼ TL Backpulver, 1 Messerspitze Lebensmittelfarbe (Aus dem Backbedarf, nicht aus dem Supermarkt, aber auch eine Paste!).
Wie ich die Augen selbst gemacht habe, hatte ich euch hier bereits verraten.


Mit meinem neuen oneConcept Boogie Pop Cake Maker dauert ein Backvorgang gerade mal 5-7 Minuten (Eher 5 als 7! Denn das Teil wird dank 1300 Watt so richtig heiß!).


Das ganze funktioniert im Grunde wie ein Waffeleisen: Stecker rein. Rote Lampe leuchtet. Lampe wird grün. Öffnen. Die 12 Mulden der unteren Form werden einmal komplett bis zum Rand gefüllt und dann wird der Deckel geschlossen. Lampe wird wieder rot. Dann grün. Fertig! Vorsicht, heiß! ;-)


Diesen Vorgang kann man dann beliebig oft wiederholen (Ich hatte neulich die vierfache Menge Teig zubereitet. -Na, wenn man schon mal dabei ist!?! ;-) ), denn zum einen werden die kleinen Gebäckkugeln bei uns immer recht zügig verputzt, noch bevor ich zum Dekorieren komme, ... zum anderen lassen sie sich aber auch prima einfrieren. (Wenn man die gefrorenen Kugeln in geschmolzene Schokolade und Co. taucht, wird meiner Meinung nach das optische Ergebnis eh viiiiiel schöner und die Glasur wird auch blitzschnell fest!)

Außerdem hat Frau so jederzeit ein paar Kuchenkugeln für einen Kugelkuchen im Haus! :-D


Die Idee dazu ist mir gekommen, als ich bei Barbara eine zauberhafte Torte gesehen habe.
Mit roter Lebensmittelfarbe habe ich einen Teil des Teiges gefärbt und zu Cake Pop Kugeln verbacken. Der Rest des Teiges hat grüne Lebensmittelfarbe abbekommen und wurde zusammen mit den roten "fertigen" Kugeln in eine -na ja, sagen wir mal ...- "Kastenform" (Ein bisschen wellig ist sie ja schon!) gefüllt und normal im Backofen, Umluft, 160°C gebacken bis gar.


Sogar Hermann hat das Boogie-Pop-Fieber ereilt und ich muss sagen:
Mein Tiefkühl-Mitbewohner ist auf's Beste geeignet, als kleiner runder Snack direkt noch lauwarm vernascht zu werden!
In den klassischen Hermann-Teig habe ich einfach vor dem Backen noch 2 EL Himbeerfruchtpulver (Gibt es bei Madavanilla!) gerührt.
Das gibt nämlich neben der rötlichen Farbe auch noch einen herrlich fruchtigen Geschmack!

Den Cake Pop Baker habe ich übrigens die Tage auch bei Amazon entdeckt.


Klar, dass er eine Antihaftbeschichtung besitzt, damit sich auch ja alles schön wieder herauslöst! :-)
Praktisch finde ich außerdem die Kabelhalterung auf der Geräteunterseite.

Cakepops, Cakepop, Popcake

Montag, 13. Oktober 2014

Für schaurig schöne Abendstunden


Kuscheln vorm Kamin, gemeinsam malen und rätseln, ... - Wie verbringt ihr so mit euren Kindern die trüben und regnerischen Abendstunden im Herbst?
Bei uns sind dabei ganz oft Bücher im Spiel. Und unsere neusten Halloween-Empfehlungen möchte ich euch heute vorstellen:


Das Nele-Malbuch mit Stickerbogen "Mein lustiges Kostümfest" hat es meiner 4-Jährigen besonders angetan. Zwar eigentlich erst ab 8 Jahren aber ("Mama, ich kann doch schon malen!?!") was soll's!? So lange die Kinder Spaß daran haben!?! :-D
24 Seiten von Usch Luhn regen zum Kreativsein an. Neben den thematisch abgestimmten Ausmalseiten gibt es einen Stickerbogen mit passenden Motiven und zusätzlich Pappschablonen zum Heraustrennen, von denen meine Lotte meint, die könne man doch auch prima mit Klebestift aufkleben! - Ebenso wie den Fischschwanz der Meerjungfrau.


Das Lottchen hat sich hier mal eben für Glitzersterne aus ihrem Bastelfundus entschieden.
(Mehr über die Nele-Reihe erfahrt ihr hier im Blog oder direkt beim Verlag cbj.)


Wer wie wir auf Mitmach-Werke steht, gerne rätselt und rät, ... ist nicht nur zur Halloweenzeit bestens mit dem großen Rätselbuch für Gruselfans von Sylvia Öwerdiek bedient.
Neben Kreuzworträtseln und Suchbildern gibt es unter anderem auch Mandals zum Ausmalen und diese Bilder, die erst entstehen, wenn man nummerierte Punkte in einer bestimmten Reihenfolge miteinander verbindet.
Lesen-können ist bei vielen Aufgaben sehr von Vorteil, deshalb hier die Altersempfehlung ab 7 Jahren!


Und noch mehr für alle Nele-Fans:

Bunt und aufwändig von Franziska Harvey gestaltet, gibt es im Nele-Rätselheft Grusel auf Burg Kuckuckstein neben Stickern jede Menge zum Rätseln aber auch Rezepte und Ausmalbilder.


Laurin, das Schlossgespenst (Bettina Obrecht) hat uns (Achtung, Wortspiel!) unheimlich begeistert!
Eine schaurig-schöne Geschichte zum Selberlesen ab 8 (oder 9?) Jahren oder als Vorlesegeschichte auch schon für die Jüngeren (je nach Entwicklung der Zuhörereigenschaften und Interesse ab 4 bzw. 5-6 Jahren) geeignet.
Reich und farbig bebildert geht das Buch meiner Meinung nach wunderbar auf die (veränderten*?) visuellen Bedürfnisse der Kinder (heute*?) ein.
Kurz: Warum nur sind nicht alle Kinderbücher soooooo liebevoll gestaltetet!?!
Wir lesen im Moment jeden Abend ein paar Seiten aus dem Buch vor und unsere Tochter kann wunderbar folgen und liebt es, dabei die passenden Bilder zu betrachten.
Ach, seht einfach selbst:


* Ich bin nicht sicher, ob es wirklich eine Änderung im Konsumentenverhalten ist, dass Kinder zum Beispiel Unterhaltungsformen mit ansprechenden Visualisierungen (z.B. Fernsehen, Apps, Computer, ...) mehr bevorzugen als noch zu unserer Kindheit, oder ob nicht einfach diese Medien jenes, schon immer da gewesene (?), Bedürfnis einfach nur mehr befriedigen!?

Das tolle Geisterhaus aus Moosgummi vom Bild oben hat übrigens das Lottchen gebastelt! :-)

Montag, 26. Mai 2014

My sweet Candy-crush Cake

Vom Karneval hatten wir noch jede Menge kleine Sahne- und Kaffee-Bonbons übrig, welche das Tochterkind eifrig beim Umzug im Nachbardorf gesammelt hatte.
Allmählich ist Ostern verstrichen und der Berg an Süßwaren im Hause pamelopee wollte so gar nicht schrumpfen.
Daher habe ich mich kurzerhand besonnen und meinen lieben Freund Hermann (Für alle, die's nicht wissen: Hermann ist ein Kuchen!) bemüht, der mir schon so oft wertvolle Dienste im Sinne der "Schnankerkram"-Vernichtung Verwertung geleistet hat. (Ich berichtete hier darüber.)


Und so ist dieser schmackhafte Geburtstagskuchen mit gecrushten (zersplitterten, zerstoßenen, zerbröselten, ... Ach, ihr kennt das doch sicher vom "Crushed Ice" aus der Cocktail-Szene!?) Bonbons entstanden.
Die Idee kam mir, da viele der süßen kleinen Dinger durch den Aufprall auf die Straße nach dem Wurf vom Festwagen eh schon deutlich zerbrochen waren, weswegen sie von den Kindern auch meist verschmäht wurden.

Zutaten:
1 Portion Hermann
200 g Mehl
1½ TL Backpulver
125 ml Speiseöl
3 Eier
etwa 100 g Bonbons


Zubereitung:
♥ Bonbons in der Küchenmaschine grob zerkleinern (crushen)
♥ Mehl mit Backpulver mischen, sieben und zusammen mit dem Hermann in eine Kunststoff- oder Glasschüssel  geben
♥ Öl und Eier hinzugeben und alles sorgfältig mit einem Kunststoff- oder Holzschaber unterheben.
♥ Den Candy-crush unter den Teig heben und diesen in eine Kastenform füllen
♥ Bei 170°C Umluft, nicht vorgeheizt etwa 40 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen

Für den Deko-Spieß:


Einfach Motiv kopieren (oder gleich selbst eins gestalten), in der gewünschten Größe 2 mal ausdrucken, ausschneiden und gegeneinander kleben. Vor dem Trocknen (!) des Klebstoffs einen Schaschlik-Spieß oder ähnliches zwischen die beiden Papierhälften schieben und festdrücken.



Apropos Candy:

Bei Candy 2 Go gibt's neuerdings eine eigene Produktlinie handgemachter vegetarischer Bonbons.

Diese optisch und geschmacklich ansprechenden Süßigkeiten werden liebevoll in einem traditionsreichen Familienunternehmen extra für Candy 2 Go hergestellt.


5 Sorten durfte ich mal für euch probieren: Multivitamin Bonbon, Honig Bonbon, Waldmeister Bonbon (!), Exotic Ball, und Latte Macchiato Bonbon. - Alle Lecker!  Und so waren meine 25 Test-Bonbons auch schnell weggelutscht! :-)

Ich mache mit:

Montag, 13. Januar 2014

Hermann und die Reste vom Feste (Teil 2)

Darf ich vorstellen!?! - Das ist Hermann! (... Und hier könnt ihr nachlesen, wie alles begann!)


Aber warum um alles in der Welt schlägt der denn keine Blasen??? - Normalerweise, geht Hermann ein ganz klein wenig auf (ein Bisschen so wie Hefeteig) und wirft an der Oberfläche kleine Blasen! Dieser hier nicht!
Der typische angenehm teigig-gärige Geruch ist zwar da, aber nicht gaaaanz so intensiv, wie ich ihn in Erinnerung habe...?!?
Oh. Mein. Gott! - Wenn das mal nicht bedeutet, der Gute hat den letzten "Winterschlaf" nicht (ganz) überlebt!!!
Da hilft nur eins: Augen zu und durch! Denn erst nach dem Backen wird sich zeigen, ob der Kuchen gelungen ist und Hermann, bzw. seine drei "Babys" wieder in meinen Gefrierschrank einziehen darf/dürfen!

Vor 5 Tagen habe ich mal wieder den guten alten Hermann aus dem Gefrierschrank befreit und dann tagelang gehegt und gepflegt, wie ein liebgewonnenes Haustier (Fehlte bloß noch, dass ich mit ihm spreche!!! -OMG, ich glaube, das habe ich tatsächlich getan!?!)

Sonntag, 12. Januar 2014

Hermann, 7 Sachen, ein Produkttest und 12 von 12

Meine heutigen 7 Sachen habe ich dem guten alten Hermann gewidmet:


1. Hermann in der Backschüssel
2. Teigschaber
3. 200g Mehl
4. 1½ TL Backpulver
5. 125ml Speiseöl
6. 3 Eier
7. Die Reste vom Fest: ½ Marzipanbrot, 4 Blätterkrokanteier, etliche kleine Schokoladenkugeln,... - Alles mit einem großen Küchenmesser klein gehackt!

Wie es mit Hermann weitergeht, könnt ihr hoffentlich morgen hier nachlesen!

So, das war mein erstes von 12 Fotos vom heutigen 12. (Januar). Fehlen also noch 11 weitere:

Samstag, 11. Januar 2014

Hermann und die Reste vom Feste (Teil I)

Kennt ihr eigentlich Hermann??? - Hermann ist ein Kuchen bzw. er will mal einer werden. Tatsächlich handelt es sich bei ihm um eine Art Sauerteig in "Kettenbriefform" und anscheinend hat er sich irgendwann in den letzten 15 Jahren einer Geschlechtsumwandlung unterzogen, da er mir zuletzt 2011 (oder 2012?) unter dem Namen Hermine ins Haus gekommen ist.


Aber ich muss mal wieder etwas weiter ausholen (Ihr kennt das ja sicher schon von mir! ;-)  Da will ich mal eben kurz was posten, und schon serviere ich euch meine halbe Kindheitserinnerung! - siehe z.B. auch hier)

Irgendwann in den 80er-Jahren kam Hermann in unser Dorf! Ich war damals ein Schulkind und weiß auch gar nicht mehr genau wie, ... aber auf einmal erhielt meine Mutter (von ich weiß nicht mehr wem - Es war in jedem Fall eine Frau!) eine alte Eis- oder Krautsalat(?)-Verpackung mit einer kleineren Menge etwas dickflüssigem, eigenartig (aber nicht unangenehm) riechendem Teig darin.
Übergeben wurde das Ganze mit einer Frage: "Kennst du schon Hermann???"
Darauf meine Mutter: "Welchen Hermann meinst du denn??? Hermann SoUndSo? Oder Hermann XYZ?" (Eine an und für sich logische Rückfrage, für jemanden, der mehrere Männer mit dem besagten Vornamen kennt!)
Kurzes Gelächter, Kopfschütteln: "Nee! Hermann ist doch ein Kuchen!" - Hätten wir uns ja auch gleich denken können! ;-)
Zum Hermann gab es dann auch gleich noch einen Zettel dazu (fein säuberlich handschriftlich abgeschrieben!!! - Wer hatte denn damals schon einen Kopierer oder gar Computer?!?). Dabei handelte es sich um einen Brief, der folgendermaßen begann:
"Hallo, ich bin Hermann, ..."
Was folgte, waren Instruktionen, wie der Teig "gedachte" behandelt zu werden!
Füttern! - Ein Wort, was mir noch von damals in diesem Zusammenhang in Erinnerung geblieben ist! :-)
Weitere Erinnerungsfetzen aus jener Zeit:
Hermann stand in der elterlichen Speisekammer, "lebte" in einer braunen quadratischen T*pper-Schüssel mit beigem Deckel und wurde über einem (gefühlt), längeren Zeitraum gepflegt. Wir Kinder (oder auch nur ich?) hatten striktes Verbot, davon zu naschen, da der Teig sonst umkommen, will sagen "verderben" würde!
Dann erinnere ich mich noch daran, dass mir der Kuchen sehr gut geschmeckt hat! Ganz besonders und völlig anders!
Und irgendwann war Hermann weg!
Da half es auch nichts, dass mein Appetit darauf sich in den folgenden Jahren immer mal wieder meldete, ... - Ohne Hermann(-Teig) eben keinen Hermann(-Kuchen)! :-(

Dann, gute 10 bis 15 Jahre später, zu Vorstufenzeiten, hatte eine Freundin von mir einen wunderbar leckeren Napfkuchen mit in die Schule gebracht. Er war mit Kirschen, Mandeln und Schokolade gefüllt (mmmmmmhhh!!!) und stellte sich bei genauerer Nachfrage als Hermann heraus!
Und wie es der Zufall, das Schicksal, oder mein Glück so wollte,... befand sich im Haushalt der Schulfreundin Eltern ein "zuteilungsreifer" Hermannteig! - Den musste ich haben!!!

Und dann fütterte ich "mein'nnn Schaatzzzzz!", rührte und pflegte ihn... und war fest entschlossen, ihn nie wieder herzugeben. - Hatte ich doch zu viele Jahre auf den Genuss verzichten müssen!

Doch nach dem dritten Kuchen in Folge war sogar mir irgendwann klar, dass einem auch die herrlichste Leckerei irgendwann über wird. Und es wurde zunehmend schwieriger noch "Abnehmer" für den Kettenbriefteig zu finden: "Hermann? Nee! Hatte ich gerade!" oder "Hermann? Bleib mir damit vom Leib!" (???) oder " Och, ich habe gerade selbst noch 2, die ich loswerden muss!"
Und so verschwand Hermann auch ein zweites Mal wieder vermeintlich spurlos aus meinem Leben! (Warum dauert es Jahre? Mitunter Jahrzehnte, bis einem mal wieder ein Hermann über den Weg läuft?!?)

Vor ungefähr 2 Jahren ist dann das Unglaubliche passiert! (In der Zwischenzeit hatte ich mir die Finger wund gegoogelt, ob man nicht den Hermann irgendwie selbst, quasi aus dem Nichts heraus, materialisieren könne!?! Sprich, selbst aus einfachen Zutaten einen Ansatz machen zu können?!? - Aber man braucht halt den Kulturenstamm, auf dass er sich durch "Füttern" vermehre! :-(  ) - Hermann war wieder da!!! Bloß, dass er plötzlich "Hermine" hieß?!?

Himmel, wie kriege ich jetzt wieder den Bogen zurück zum eigentlichen Thema meines Posts???

Ich wollte Hermann (oder Hermine?) dieses mal um jeden Preis so lange, wie irgend möglich behalten! Wusste ich doch bereits, wie schwer mich der Verlust eines Tages wieder treffen würde, und dass es wahrscheinlich weitere 10 Jahre brauchen würde, bis wir uns mal wieder begegnen würden.
Also ersann ich mir verschiedene Möglichkeiten die rasante Vermehrung des Teigansatzes einzudämmen:
Hermann wurde bei mir auf Diät gesetzt! - FdH für Sauerteige!!!
Ich gab ihm nur noch die Hälfte seiner täglichen Rationen, so dass ich auch nur noch zwei, statt zuvor 4(!) Teigansätze pro Durchgang erhielt! So konnte ich immer einen zum Weiterkultivieren behalten und beim zweiten jeweils entscheiden, ob ich ihn verschenkte (entweder zum direkt Abbacken, falls der Beschenkte nicht an einer Weiterkultur interessiert war, oder eben zum "Züchten") oder selbst einen Kuchen backen wollte, den ich dann entweder einfror, mit der Familie verzehrte, oder verschenkte.

Und nachdem es dann in meiner 10. (?) Woche mit unserer gemeinsamen Lebensphase allmählich doch anfing lästig zu werden, kam meine Oma zu Besuch.
Es gab Hermann zum Kaffee. (Wen hat das jetzt überrascht?!?)
Tatsächlich erklärte diese sich auch bereit, mir meinen "Zweithermann" abzunehmen. Aber nicht zum Weiterzüchten, sondern zum einmaligen Backen und dann weg! Zeit dazu hätte sie an jenem und am Folgetag leider nicht, aber sie würde ihn einfrieren und sich dem Rezept an einem späteren Tage widmen.

Halt, stopp!!! - Wie war das noch gleich?!? - EINFRIEREN??? - Das geht doch nicht?!? Sag bloß, das geht?!?!
Doch! Das funktioniert! Und das Beste! Nach dem Auftauen, kann man entscheiden, ob man Hermann mal wieder einer Vermehrung unterziehen will, oder ob man einfach nur einmal backen möchte - in dem beruhigenden Wissen, dass noch ein weiterer seiner Art im Gefrierschrank schlummert und auf seine Wiedererweckung wartet... .

Hermann/Hermine, oder besser: einer seiner/ihrer Nachkommen lebt nun schon seit rund zwei Jahren bei mir.

Und ich habe noch immer nicht meinen Faden zum eigentlichen Post-Thema wiedergefunden!
Aber mehr dazu am Montag, ... oder an einem anderen Tag! >>klick<<

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