Montag, 9. November 2020

Gedanken zum Mauerfall vor 31 Jahren, zu Europa heute und Deutschland - Das Quiz

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Heute vor 31 Jahren öffnete sich die deutsch-deutsche Grenze und damit wurde auch für Europa ein Meilenstein gelegt.

Ich war damals beinahe elf Jahre alt und bin mit drei Omas aus Schlesien (?), Spanien und Ostdeutschland als waschechte Europäerin (aber natürlich auch in dem Selbstverständlich als Norddeutsche Niedersächsin) aufgewachsen, die schon als Jugendliche die Reisefreiheit ohne Reisepass aber natürlich mit Personalausweis genossen hat.

Umso mehr schmerzt es mich, wenn ich aktuell von innereuropäischen Konflikten höre oder wenn das Coronavirus uns quasi zwingt Grenzen zumindest vorübergehend zu schließen.

(Und was soll eigentlich dieser Quatsch mit dem BREXIT?!)

Mit den Kindern waren wir in den vergangenen Jahren unter anderem in Italien, Frankreich und Spanien, die geplante Griechenlandreise dieses Jahr haben wir wegen Corona abgesagt und auch nach England ging es für uns diesen Herbst nicht, obwohl mein achtjähriger Sohn es sich soooooo gewünscht hatte, weil er doch Beatles-Fan und 2020 das Beatles Jahr schlechthin ist, da die Band vor rund 60 Jahren in Hamburg so richtig durchstartete und Drummer Ringo Starr gerade 80 Jahre alt geworden ist und John Lennon wäre es übrigens auch.

Die Sache mit dem Virus verstehen wir ja noch halbwegs. Und so bleiben wir halt zu Hause.

Im Sommer haben wir uns ein wenig in der Lüneburger Heide umgesehen und ansonsten wandern wir durchs Eichsfeld oder den Harz, der landschaftlich echt auch einiges zu bieten hat.

Bei Regenwetter lernen die Kinder die Namen unserer Europäischen Nachbarländer und deren Hauptstädte und der Drittklässler muss schon mal die Bundesländer üben. - Kann ja nicht schaden (bei den vielen unterschiedlichen Coronaregeln hier bei uns, wo ganze vier Bundesländer zu unserem persönlichen Einzugsgebiet im gefühlten Umkreis von 35 km Entfernung gehören).

Neulich haben wir zum Jubiläum der Wiedervereinigung den Film Fritzi - Eine Wendewundergeschichte geschaut. Das Buch dazu hat unsere Lotte von ihrer Cousine zum Kindergeburtstag bekommen.

Nun ja, unser Focus ist derzeit also (etwas gezwungenermaßen) unsere Heimat.

Neuerdings spielen wir unter anderem Deutschland - Das Quiz* (Verlag moses). Das besteht im Kern aus 300 Fragekarten (Wobei mir da zuerst sehr positiv aufgefallen ist, dass die nicht noch zusätzlich umweltschädlich in Plastikfolie eingepackt waren.), einem handlichen Umkarton, der gleichzeitig als Spielplan dient und sechs Spielfiguren aus Pappe (Es muss ja tatsächlich nicht immer Kunststoff sein.).

Außerdem hat es eine kleine, schnell gelesene und gut verständliche Anleitung.

Die Spielfiguren stehen wahrscheinlich für Großbereiche unserer Bundesrepublik. Die Robbe habe ich direkt mit dem Norden verbunden, die Brezel mit dem Süden, aber verratet mir mal, wohin ihr die anderen Bildchen ordnen würdet. Wer von euch identifiziert sich mit dem Gartenzwerg, dem Fußball oder der Plakatsäule?

Prima! Das Spiel ist klein aber fein. Man kann es überall mit hinnehmen (Also wenn man denn dann wieder reisen kann.) und es ist schnell mal gespielt und schließlich kann man es ja auch abkürzen, indem man zum Beispiel sagt, man spielt heute mal nur, bis der Erste bei der Acht angekommen ist oder so. 

Oder man lässt die Spielfiguren einfach bei Seite und der erste Spieler, der die Lösung weiß, bekommt die Karte und wer zuerst 5 Karten hat ... (Meine Familie bist da immer ganz kreativ bei der Verbiegung von Regeln.)

Ich fand es überdies unterhaltsam, mir auch einfach nur mal einzelne Karten durchzulesen. Das nämlich erzeugte bei mir ein ein Gefühl von Ach jaaaaaa! (Mensch, damals ... .) und Ah ja! (Echt wahr?) oder aber aber auch von Nie gehört.

Zugegeben, wir Erwachsenen sind bei dem Spiel im klaren Vorteil, erinnern wir doch vieles noch aus unserer eigenen Lebenserfahrung.

Anderes ist einfach interessant mal zu lesen oder wusstet ihr dass Otto Waalkes, Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen zusammen in einer WG gewohnt haben?!

Die Antwort auf die Frage, welchen märchenhaften Namen der legendären DDR Sekt trägt, weiß sogar unser Jüngster, denn die Rotkäppchen Kelterei haben wir längst besichtigt und wissen, dass der Name mit dem Märchen eigentlich gar nicht soooooo viel zu tun hat, sondern von der roten Banderole um den Korken kommt.

Bei der Besichtigung der Bastei waren unsere Kinder noch nicht geboren. Klarer Vorteil für die Eltern also, wenn die Frage nach der Sächsischen Schweiz aufkommt.

Wo der Luther die Thesen angeschlagen haben soll, wissen wir alle. Schließlich war doch neulich erst Reformationstag.

Und ach ja! Der Wackel Dackel! Und damals als die Bild-Zeitung feststellte: Wir sind Papst!

Kurz gesagt, ich kann dieses Deutschland-Quiz nicht nur für die kalte Jahreszeit wärmstens empfehlen.

Ein Rezensionesexemplar wurde mir dankenswerter Weise vom moses Verlag zur Verfügung gestellt, der mir vor einiger Zeit vor allem durch seine hübschen Kleingeschenke und Mitgebsel bei einem Blogger-Event in Hamburg aufgefallen ist.


* Affiliate-Link. Mit einem Kauf über diesen Amazon-Link unterstützt du meinen Blog. Für dich entstehen dadurch aber keine Mehrkosten. Du kannst das Spiel aber selbstverständlich auch über andere Quellen beziehen. Dies ist lediglich ein Vorschlag, wo du Deutschland - Das Quiz bequem finden kannst.

Kommentare:

  1. Das ist ja ein cooles Spiel!
    Liebe Grüße!

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    1. Definitiv und vor allem so schön klein und schnell gespielt.
      Hab eine schöne Woche!
      Pamela

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  2. Antworten
    1. Nein, ich bin nur nach deiner Beschreibung gegangen. Aber unsere haben inzwischen so viele Spiele und verlieren oft das Interesse.

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    2. Das ist ja schade. Unsere sind ganz verrückt nach Spielen und wir wechseln einfach hin und wieder, damit es spannend bleibt.

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  3. Ich war damals 12 und bin eine waschechte Ostdeutsche :-) LG Romy

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    1. Ich glaube ihr in den nun nicht mehr ganz so neuen Bundesländern habt das ganze damals sogar noch etwas intensiver erlebt, so scheint es mir zumindest. Oder?
      Komm gut in die neue Woche!
      Pamela

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    2. ich war noch ein Kind, so genau kann ich mich nicht mehr daran erinnern. LG Romy

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    3. Bei uns war das mit der Grenzöffnung halt so ein Riesenthema, weil wir direkt dran waren. Ich ging zwei Orte weiter in Duderstadt zur Schule und die Hälfte meiner Verwandten lebte auf der anderen Seite vom Zaun im Sperrgebiet bzw. einige Geschwister meiner Oma gehörten zu den Böseckendorfern, die in den 60er Jahren spektakulär rübergekommen sind. (Da gibt es sogar einen Spielfilm drüber.)

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