Freitag, 6. März 2015

Gestrandet auf Internat Bernstein

Meine vierjährige Tochter hält sich ja im Moment schon für "zu groß" für altersadäquate Kleinkind-Literatur und will sich damit, glaube ich, deutlich von ihrem zweijährigen Brüderchen abgrenzen, dessen Interesse für die Bücher der großen Schwester natürlich auch absolut da ist.

Sie bevorzugt derzeit "Bücher für große Schulkinder" und meint damit wohl explizit Werke  für "SchulMÄDCHEN" in der Primarstufe.

Klar kann mein Lottchen noch nicht selber lesen! - Aber mal ganz ehrlich: Vorgelesen sind die Kinderbücher für Erstleser und Co. doch auch absolut geeignet und für's Kind ein Genuss!

Deshalb hatte ich mich auch via Blogg dein Buch auf den Titel "Gestrandet auf Internat Bernstein" beworben, obwohl jener mit der Altersempfehlung "ab 10 Jahren" gekennzeichnet ist.
Hierbei handelt es sich um den (bisher) ersten (und einzigen) Name der Reihe "Internat Bernstein", von der vermutlich noch weitere Folgen erscheinen werden.

"Internats-Literatur" gibt es für Kinder, speziell für Mädchen ja zu Hauf (Man denke nur an Hanni und Nanni, Dolly, ... oder "zeitgenössischer": Harry Potter *zwinker*!) und das liegt mit Sicherheit auch an einer gewissen Faszination, die bin der Vorstellung eines Lebens unter Gleichaltrigen ausgeht.

Diese Variante hier ist natürlich wesentlich moderner als jene, die schon meine Mutter und später ich lasen und die Charaktere haben Namen wie Kira, Noah oder Luca.


Protagonistin "Paulina kriegt die Krise: Gerade lümmelt sie noch nichtsahnend mit ihren besten Freunden [...] im Schwimmbad und genießt den Sommer, und im nächsten Moment eröffnet ihre Mutter ihr, dass sie nach den Ferien auf ein Internat gehen soll. Und nicht auf irgendeins, sondern auch noch auf ein Schloss mitten auf einer Flussinsel! Für Paulina klingt das ganz klar nach Streberknast! Länger als drei Tage bleibt sie da auf keinen Fall - das verspricht sie Kira hoch und heilig. Doch was in drei Tagen auf so einer Internatsinsel alles passieren kann, hätte sich Paulina niemals träumen lassen ..." (Zitat der Beschreibung des Verlags)

"Gestrandet auf Internat Bernstein" von der schreibenden Lehrerin Andrea Russo ist übrigens im Coppenrath Verlag erschienen.

Für alle Mädchenmuttis: Das ist der "Prinzessin-Lillifee-Verlag" (Captain Sharky, für die Jungs-Mamas.) und "Spiegelburg" sagt auch sicherlich auch etwas!? - Ach deshalb das hinreißende Cover!!! (Ich weiß auch nicht, aber irgendwie haben die da ein ganz besonderes Händchen dafür, mich mit ihren Designs zu verzücken. Und bei meiner Tochter scheint das auch zu funktionieren.
Die haben übrigens auch einen entzückenden Onlineshop, auf den man mich nicht allzu oft loslassen darf und neben den Büchern gibt es so ziemlich alles, was sich zum Verschenken und Selberbehalten eignet.

Apropos: Ich plane, dem pamelopee-Lottchen mein Rezenzionsexemplar von Internat Bernstein zu Ostern zu schenken.

Wie? Das geht nicht? Weil's ja schon gelesen ist?! - Ich lese im Grunde immer zuerst die Bücher meiner Kinder, bevor ich sie ihnen überlasse. Schließlich sind sie selbst noch zu klein, um eigens zu filtern, was für sie geeignet ist.
(Ganz wichtig finde ich das übrigens auch bei Kinderfilmen. Man sollte (jüngere) Kinder meiner Meinung nach nie unreflektiert Fernsehen konsumieren lassen. - Aber das ist ein anderes Thema.)

Ja, und was sagt die lesende Mutter und Lehrerin nun zu diesem Buch?

- Für meine Tochter ist es sicherlich interessant. Mädchenkram halt. Stellenweise werde ich bestimmt viel erklären müssen: Streberknast. Was sind "Streber"? Was ein "Knast"?
Aber wir dürfen nicht vergessen: Sie ist ja auch erst vier und sie wird nicht allein lesen, sondern vorgelesen bekommen und hat daher viele Möglichkeiten, für Fragen und Erklärungen! :-)

- Für Mädchen zwischen 10 und 13 Jahren: Ein tolles Buch zum Selberlesen! Und sicherlich eine echte Alternative zum Schokoladenhasen im Osternest!
Die Sprache ist modern und die Themen na ja, vielleicht nicht in jedem Punkt ganz aus der Lebenswirklichkeit heutiger Schülerinnen. - Mal ehrlich! Wie viele besuchen denn eigentlich tatsächlich ein Internat?!? (Ich persönlich kenne niemanden.)
Aber genau das macht ja vielleicht den Reiz an der Sache aus!?

Hin und wieder finden sich einige schwarz-weiße Abbildungen im Buch, was ich für junge Leser auch zunehmend sinnvoller finde, da die Kids (heute (?) durch Fernsehen und Computer (?) zunehmend (?)) visuell geprägt sind.
(Und meiner Tochter ist es ohnehin noch wichtig, dass Bilder zum Anschauen die Lektüre unterstützen.)

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Euch ein schönes sonniges Wochenende, eure pamelopee.

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