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Endlich haben wir unseren diesjährigen Sommerurlaub geplant.
Es geht nach Süditalien, quasi am Schienbein vom Stiefel, denn mein Mann hatte sich überlegt, dass der gern einmal Nach Pompeji möchte und den Vesuv besuchen will.
Mal abgesehen davon, dass ich höchsten Respekt vor aktivem Vulkanismus habe, ... .
(Gut. Urlaub mit Privatstrand -wenn auch nur Kies- reizt mich ja doch schon ein wenig.)
Die Geschichtslehrerin in mir hat sich gefreut: Toll, Pompeji! Eine Zeitreise in das antike Rom!
Denn schließlich hat der Ausbruch vor fast 2000 Jahren eine dicke Schicht Asche und Vulkangestein über die ehemalige Stadt gelegt und alles unter sich begraben.
Heute haben Archäologen weite Teile der ehemaligen Hafenstadt Pompeji freigelegt und sogar noch verkohlte Brote im Ofen eines Bäckers oder die Silhouette eines angeleinten Hundes, der vergeblich versucht hat sich zu frei zu reißen, gefunden.
Der Pädagogin Mama in mir haben sich alle Haare aufgestellt:
Mit den beiden Kindern (fünf und sieben Jahre) in einem Massengrab?!

