Samstag, 3. August 2013

Rezept: Weintraubensalat mit Schafskäse



Zutaten:

  • 1 kg (kernlose) Weintrauben
  • 300 g Feta
  • 1 EL Olivenöl
  • Kräuter nach Geschmack ( z.B. Basilikum, Rosmarin, Schnittlauch, Majoran, gehackte Zwiebel und/oder Knoblauch)
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:
  • Weintrauben waschen und halbieren
  • Kräuter waschen und zerkleinern
  • Fetakäse würfeln
  • alle Zutaten mischen und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken
Anmerkung:
  • Zubereitungszeit: 30 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: noch einfacher
  • Kostenpunkt: unter 1€ pro Person
  • Dazu passt: gegrilltes Fleisch, Weißbrot

Freitag, 2. August 2013

Wie das Bild aus dem Blog verschwand

Da poste ich vorhin noch so stolz, dass mein Blog zwei Bilder enthielte und direkt danach musste ich entsetzt feststellen, dass eins davon schon wieder verschwunden war. Weg, SPURLOS!!!!
Na ja, nicht ganz. An seiner statt prangte da plötzlich eine Art großer grauer Kreis mit einem Minuszeichen oder so etwas drin, mitten in meinem Blog. Das konnte doch nicht wahr sein! Gestern war das Bild noch da und heute Morgen auch. Also habe ich die Seite nochmal aktualisiert. Kein Bild. Aktualisiert. Kein Bild.
So langsam wurde ich nervös. Wer klaut denn Bilder aus meinem Blog??? Oder wurde es gar von höherer Stelle entfernt, da ich mit Sushi in der Badewanne unwissenderweise irgendeine schwachsinnige moralische Grenze überschritten hatte?
Ich machte mich daran, den Blogeintrag zu überarbeiten. Irgendwo musste dieses verdammte Foto doch hin sein! Aber auch da war nichts zu finden.
Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: PICASA ! - Der Höllenschlund! Na klar, dahin muss mein Foto verschwunden sein! Selbstverständlich hatte ich es zusammen mit den anderen gelöscht, um zu verhindern, dass ein perverser Lüstling sich Bilder unseres Herrn Pfarrer bei der Taufe meines Kindes anschaut.
Die bloße Annahme meinerseits, dass ein gepostetes Bild auch immer dort bleibt, wo ich es hinplatziere, reicht offenbar nicht aus, damit das dann auch tatsächlich so ist.
Vielmehr scheint es so zu sein, dass gepostete Abbildungen, die über Picasa importiert werden auch nur so lange im Netz stehen, wie sie eben dort noch vorhanden sind. Was ja an sich sehr beruhigend wäre! - In diesem speziellen Fall aber, ... Naja, da prahle ich mit meiner Abbildung und habe gar keine! Wie peinlich!
Selbstverständlich habe ich direkt wieder eine neue hochgeladen und noch eine dritte, für das Rezept: Nigiri-Sushi, welches ich tatsächlich heute noch eingestellt habe.

Rezept: Nigiri Sushi



Zutaten:

1 Tasse Sushi-Reis
2 Tassen Wasser
1 Prise Salz
1 EL Reisessig
3 Scheiben Räucherlachs

Zubereitung:

Reis mit Wasser und Salz gar kochen, auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und mit Reisessig vermengen
Reismasse (z.B. mit einer speziellen Form) zu  ca. 15-20 kleinen Rollen formen
Lachs in Scheiben von ca. 2X5 cm Größe schneiden und jeweils auf die Sushi-Röllchen legen
Mit Wasabi-Paste und eingelegtem Ingwer anrichten, dazu Soja-Soße servieren

Anmerkung:

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad:  noch einfacher
Kostenpunkt: geschätzt 1 € pro Person
Dazu passt: Maki Sushi

noch schnell mal was posten - oder Picasa, der Höllenschlund ins Internet

So, die Kinder schlafen und ich nutze die Zeit um noch schnell mal was zu posten. Schließlich will ich ja meinen 3 Lesern auch was bieten, nicht, dass die noch anfangen sich hier komplett zu langweilen.
Ach, blöd: Gerade kommt die Post! Und das, wo ich doch so schön im Schreibfluss bin. Ich höre, dass der Postbote nur was eingeworfen hat und beruhige mich langsam wieder. Na dann kann ich ja jetzt weiter tippen.
Ich will nämlich gleich noch ein Sushi-Rezept posten. Von gestern war ja noch jede Menge Räucherlachs übrig. Und wie gesagt, bei dem Wetter, ... Also ne Woche sollte ich den nicht mehr einlagern. Da ich außerdem vom Vortag noch einen kleinen Vorrat Maki Sushi übrig hatte, habe ich also heute Vormittag nochmal Reis gekocht, diesmal nicht vergessen :-)  und eben leckere Nigiri Sushi geformt.  Ich will gleich mal das Rezept posten, bevor die Kleinen hier wieder bespaßt werden wollen.
Habe übrigens gestern meine ersten Fotos gepostet. Das war vielleicht was! Einfacher ginge es sicher auch! Irgentwie ließen die sich nicht so einfach vom Tablet ins Netz hochladen, obwohl es die entsprechende Vorrichtung dafür zu geben scheint. Auf jeden Fall passierte erst mal gefühlte 30 Minuten nichts, bis ich das Ganze abbrach, nochmal versuchte, wieder nichts, nochmal ... usw. Irgendwann bin ich dann auf so ein Klick-Dings (Button?) gekommen, wo ich die Bilder von oder über Picasa laden konnte. Ich, allem (was mit Internet zu tun hat und ich nicht hundertprozentig kenne - also fast alles :-) ) gegenüber grundmisstrauisch, dachte:
"Oh, oh! Wer weiß was dieses Picasa schon wieder ist?
Gott weiß, was da mit meinen Daten passiert! Und womöglich können dann alle im Internet meine Bilder sehen!!!"
Albern, fiel mir dann ein, da ich ja eben jenes Bild öffentlich ins Internet stellen wollte, DAMIT es auf meinem Blog gesehen werden kann.
Gut, dachte ich, das eine Foto probiere ich mal! Wird schon nicht so schlimm sein!
Und dann dauerte das Hochladen,  und dauerte, ... und dann Plopp, gerade als ich es auch hier schon wieder aufgeben wollte, war da mein Sushi-Bild. Und Plopp, Plopp, Plopp, .. waren da auch noch viele weitere Bilder. Mein halbes Familienalbum erschien da plötzlich vor mir in diesem dubiosen Picasa. Plopp, die Taufe meines Sohnes. Plopp, meine beiden süßen Kinder (Niemand soll die je im Internet sehen, ... zumindest nicht, bis sie alt genug sind, die Tragweite selbst einschätzen zu können!). Plopp, Plopp, Plopp. Hörte das denn nie auf? Ich drückte wild alle möglichen Buttons - ohne Erfolg. Irgendwann war es dann zu Ende. Ich, schweißgebadet und nahe der Verzweiflung, habe dann ganz viel probiert und schließlich ist es mir irgendwie gelungen, die Fotos in den Papierkorb zu schieben und diesen zu leeren. Erst mal Erleichterung. Dann wieder Sorge: Sind die Bilder jetzt wirklich in Sicherheit??? Ich weiß immer noch nicht ganz genau, ob das da bei Picasa ein öffentliches Album ist, oder ob es dazu dient, meine privaten Bilder nur für mich zu organisieren?!? Ich habe das dann mal gegoogelt und nur soviel rausgekriegt: Picasa scheint ein Internetbilderdienst zu sein. Was ist denn das nun wieder? Klingt für mich wenig seriös! Oh oh, oh, hoffentlichen geistern meine Lieben jetzt nicht schon wild durchs Internet! Hoffentlich kriege ich die da jemals wieder raus!
Aber mein Blog hat jetzt 2 (!) Bilder und ist damit natürlich schon viiiiiiel interessanter. Ich spüre quasi schon, wie sich bald die Heerscharen von Lesern auf meine Posts stürzen werden wie hungrige Hyänen. Na klar! Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen!?

Donnerstag, 1. August 2013

Rezept: Maki Sushi


Zutaten:

  • 1 Tasse Sushi-Reis
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Reisessig
  • Gemüse für die Füllung (z.B. Salatgurke, Paprika, gekochte Möhre)
  • 2 Noriblätter

Zubereitung:

  • Reis mit Wasser und Salz gar kochen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen
  • Gemüse in ca. 2-3 mm breite Streifen schneiden
  • Reis mit Reisessig vermengen
  • Noriblätter halbieren und die Hälften an je einer Längsseite mit etwas Wasser befeuchten
  • Sushi (z.B. mit einer speziellen Form) zu einer Rolle formen und in je 1 Noriblatt einwickeln
  • Die Sushi-Rollen halbieren, die Hälften jeweils dritteln und die Maki mit Wasabi-Paste und eingelegtem Ingwer anrichten, dazu Soja-Soße servieren

Anmerkung:

  • Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Kostenpunkt: geschätzt unter 1€ pro Person
  • Dazu passt: Nigiri Sushi

Sushi in der Badewanne

Habe gerade Sushi gemacht. Ja,... um 15:00 Uhr!!! Den Reis dafür hatte ich bereits um 11 Uhr oder so gekocht und da der erst mal auf Zimmertemperatur abkühlen musste, habe ich ein Bisschen gebloggt. Gefühlte Stunden später meldete sich dann mein Magen. Also ging ich in die Küche.
Ach ja, Sushi! Da war doch was? Also habe ich den Reis genommen und Reisessig untergerührt. (War der eigentlich schon immer so braun, oder liegt das daran, dass er bereits seit etwa einem Jahr abgelaufen ist???)
Anschließend habe ich die gekochten und (mittlerweile ebenfalls kalten) Möhren (In Ermangelung einer Salatgurke (Ich finde ja Gurke in Sushi normalerweise unentbehrlich. Zum Einen schmeckt das schön frisch, zum Anderen muss da meiner Meinung nach auch was Grünes rein.) entschied ich mich zwangsläufig für Karotten. Die Rüben waren halt grad da!)), sowie die Paprika (Zum Glück war die noch nicht so hutzelig, denn auch diese hatte ich Stunden vorher geschält, geviertelt, entkernt und dann wieder vergessen.) in feine Streifen geschnitten. Im Topf lag noch eine gekochte Kartoffel, die als Beilage zum Mittagessen meines Babys gedacht war. Für einen kurzen Moment war ich versucht, dieser ebenfalls einen Julienne-Schnitt zu verpassen, habe mich aber dagegen entschieden, weil Maki mit Kartoffelfüllung ebenso geistreich ist, wie Pizza mit Spaghetti.
Ich habe 2 Noriblätter halbiert. Mit einer Schere. Zum Glück habe ich meine Küchenschere rechtzeitig gefunden, sonst hätte womöglich noch die Bastelschere meiner Tochter herhalten müssen. (Ob das wohl funktioniert hätte??? Das ist nämlich so ein Sicherheitsding, mit dem man angeblich nur Papier schneiden kann. Ich hoffe ehrlich, dass das stimmt!)
Dann ging es daran, die Sushi-Rollen zu formen und zu füllen. Für eine Rolle, was 6 Maki entspricht, musste ich etwa 5-6 fisselige Gemüsestreifen einbauen. Kurzzeitig kam mir dabei der Gedanke, ich hätte besser Schnittlauch nehmen sollen. Der ist grün und frisch und hat von Natur aus die richtige Form und Länge.
Nun wurden die halbierten Seetangblätter an einer Längsseite befeuchtet (Sollte ich dies mit einem angefeuchteten Finger machen? Oder die Blätter anlecken :-(, wie eine Briefmarke?  Spaß beiseite: Ich habe natürlich meinen Backpinsel benutzt!!!) und die Reis-Gemüse-Rolle darin eingewickelt. Wie rum gehören eigentlich die Noriblätter? Ich entschied mich, die glatte Seite nach außen zu nehmen, weil die so schön glänzt!
Am Ende erhielt ich 4 Rollen, die ich jeweils halbierte und die Hälften  nochmals drittelte. Auf diese Weise erhielt ich 24 Maki Sushi. Da ich noch einen kleinen Rest Reis übrig behielt, konnte ich daraus noch 3 Nigiri Sushi herstellen. "Zufällig" hatte ich noch etwas Räucherlachs im Kühlschrank. Dann noch schnell Wasabipaste und etwas eingelegten Ingwer dazu, ... und fertig war mein verspätetetes Mittagsgericht.
Nun noch schnell ein Foto gemacht, um mir die Möglichkeit offen zu lassen, dieses später zu posten!
Da an meinen Haushalt leider kein professionelles Fotostudio angegliedert ist, musste ich noch einen möglichst neutralen Hintergrund für die Aufnahme finden.
Weiß sollte dieser möglichst sein, fand ich.
In Ermangelung besserer Ideen und Anbetracht der Tatsache, dass Lachs bei sommerlichen Temperaturen von 30°C nicht unbedingt an Qualität gewinnt, wenn man lange mit dem Verzehr wartet,  stellte ich das Arrangement zum Ablichten kurzerhand in die (weiße !) Badewanne. Sieht ganz hübsch aus, wie ich finde.



Geschmeckt hat alles ganz gut - auch ohne Gurke!
Vermutlich hätte ich ohne Aussicht auf einen Blogbeitrag etwas ganz langweiliges (vielleicht die Kartoffeln und Möhren für meinen Sohn?) gegessen!
Das Bloggen scheint deshalb nicht nur Zeit zu fressen, sondern auch zu kreativen Leistungen anzuspornen, die sonst sicherlich verblieben wären.

wie sich mein Blog bis zum dritten Tag entwickelt hat

Unter Zustand meines Blogs nach Tag 1 konntet Ihr bereits nachlesen, welche ersten Schritte zur Erstellung eines Blogs  ich unternommen habe.
Am Folgetag habe ich es dann auch schon geschafft, ...

  • Links in meine Posts zu integrieren
  • selbst einen Kommentar zu einem meiner Posts zu verfassen
  • ein Post zu bearbeiten, d.h. um Text zu ergänzen
  • eine Antwort auf einen Kommentar zu schreiben
  • einen Blick in die Statistik meines Blogs zu werfen
  • weitere Posts zu veröffentlichen
  • unter 2 meiner Posts +irgendwas (+2 und +4) zu bekommen. (Was ist das überhaupt?)
  • ganz ganz wenige (Ich glaube es waren 3 Mails!) Links zu meinem Blog per E-Mail zu verschicken
  • dass mein Blog-Archiv 2 Monate umfasst
Erfahrene Blogger und/oder Computernutzer werden sich vielleicht darüber amüsieren oder die Stirn runzeln, aber all dies ist für mich echtes Neuland und eben nicht soooo einfach. (Gut, für manches musste ich jetzt nicht unbedingt so viel selber tun, aber ich rechne mir das trotzdem als Leistung an!)

Meine weiteren Pläne sehen so aus, dass ich...
  • mir überlege, welche anderen Posts ich unter weiteren Labels platzieren könnte (Meine bevorzugten Themen sind derzeit Dekorieren, Crafts - oder auf Neudeutsch: DIY, Nähen und Kochen & Backen. (Das sollte für den Anfang genügen!))
  • Fotos mache, die ich unter den Labels Nähen (Kissen) und Crafts (Schultüte) posten möchte. Ich hoffe, dies gelingt mir :-) 
  • Posts zu folgenden Fragestellungen schreibe:                                                                      
          * Wie würde mein idealer Traum-Blog aussehen?        
          * Macht bloggen "süchtig"? - 
             Oder warum es mich stört, dass mein Besucherzähler       
             stagniert. 

Mein bisheriges Fazit über das Bloggen:
+ Spaß macht es mir im Moment schon irgendwie. 
- Zeitintensiv scheint es zu werden, wenn ich nicht aufpasse.    
* In Vergessenheit gerät alles, was ich nicht sofort aufschreibe oder poste.
Ständig denke ich ans Posten. Bei der Hausarbeit, beim Autofahren, morgens, mittags, abends, nachts...: Was "muss" ich noch erledigen? Dies könnte ich noch tun. Jenes wäre ein schönes Thema. Das könnte ich fotografieren und posten. Warum verwende ich beim Posten so viele Ausrufezeichen, Fragezeichen, Klammern, Gedankenstriche, Punkt-Punkt-Punkte, Doppelpunkte und :-) (Da isses ja schon wieder!!! Wie heißt das überhaupt?)???
+ Ach, und interessant: Ich beginne, mich über Kommentare zu freuen, ja, geradezu danach zu lechzen.