Dienstag, 9. Mai 2017

Pflege-Routine bei langem Haar

Als Mama von einem sechsjährigen Mädchen weiß ich es natürlich mindestens so gut, wie aus meinen eigenen nunmehr 30-jährigen Erfahrungen:

Lange Haare brauchen etwas mehr Pflege.


Das sind zwar keine bahnbrechenden Erkenntnisse, aber seit ich meinen jetzt vier Jahre alten Sohn habe, dessen kurze Haare mit einem Hauch von Shampoo auskommen (Tatsächlich nehme ich da meistens nur den "Überschuss" an Schaum von der Haarwäsche der Schwester oder mir selbst.), ist mir der Pflegemehraufwand erst so richtig bewusst geworden.

Ich selbst trage mein Haar seit Mitte/Ende der 1980er Jahre lang (mit einem äußerst kurzen schulterlangem  Intermezzo in Klasse 7 oder 8. Und mit kurz meine ich zeitlich kurz, denn ich fand das so ... UNPRAKTISCH und ungewohnt, dass ich sie direkt wieder wachsen ließ und zu dieser Entscheidung stehe ich seither mit Überzeugung.) und schon damals war das keine Laune sondern eine bewusste Entscheidung FÜR lange Haare und GEGEN einen Pony. Entgegen aller Bedenken und Ratschläge meiner damaligen Erwachsenen, die Pracht würde doch immer nur im Gesicht hängen und sei unpraktisch, wie pflegebedürftig. *blabla*

pamelopee

Eine gewisse Haar-Routine ist nötig.


Ja, Routine hilft bei der Haarpflege und hält den Aufwand relativ gering oder zumindest so, dass man ihn (nach Jahren) nicht (mehr) so spürt.

Meine Lotti zum Beispiel kennt es gar nicht anders, denn ihre Haare wachsen seit dem Tag ihrer Geburt.

Nur einmal (oder waren es zweimal?) mussten wir sie in Form schneiden lassen, da das damalige Kindergartenkind mit der Bastelschere Frisör gespielt hatte.

Heute reicht es, wenn ich ihr alle paar Wochen oder Monate minimal die Spitzen etwas nachschneide, um eine volle Linie zu erhalten.
(... Auch wenn das bei uns eher eine Rundung ist. Gefällt mir persönlich irgendwie besser.)

pamelopee

Großartig Spliss oder Haarbruch hat das Lottchen trotz ihrer Länge (Die Haare sind mittlerweile taillenlang.) eigentlich nicht, weshalb ich heute einfach einmal notiere, WIE wir für gewöhnlich mit ihrem Haar verfahren.
(Das Prozedere für mein blond gefärbtes Haar unterscheidet sich da geringfügig, da es natürlich schon etwas strapazierter ist. Aber im wesentlichen gehe ich da ganz ähnlich vor.)

Tägliche Pflege bei langem, glatten Haar

  • Ganz wichtig ist das Bürsten! Mindestens morgens und abends werden die Haare einmal gründlich durchgebürstet bzw. bei Bedarf und Gelegenheit auch noch ein- bis zweimal mehr.
  • Vor dem Kämmen kann ein Entwirrspray oder Pflegespray hilfreich sein. (Wir nehmen da gerade die NIVEA Haarmilch Pflege-Sprühkur 7 Plus für normales Haar.) Dadurch lassen sich die Haare leichter Bürsten, es entsteht weniger Haarbruch und es ziept auch nicht so sehr.
  • Bei Haarschmuck sollte man auf Verträglichkeit achten, also möglichst oft auf Gummis oder so verzichten oder jene wählen, welche die Haare nicht zu sehr schädigen.
  • Flechtfrisuren helfen, das Haar auch bei wildem Spiel, im Schwimmbad, bei starken Wind oder auf dem Motorrad in Schach zu halten, damit es gar nicht erst zu sehr verknotet.

pamelopee

Zu vieles Waschen und Haaretrocknen strapaziert das Haar.


Zwar sind Pflegeprodukte für die Haarwäsche heute zum Glück so konzipiert, dass man sie bei Bedarf durchaus guten Gewissens täglich anwenden kann, aber gerade bei Kindern, deren Talgdrüsen noch nicht komplett ausgereift sind, reichen zweiwöchige Haarwäschen meist völlig aus.

  • Ein- bis zweimal die Woche Haare mit einem pflegenden Shampoo waschen (Wir benutzen dazu gerade die Haarmilch-Serie von NIVEA. Mehr dazu hier.) und auspülen. Tipp: Nur die Kopfhaut schamponieren! Der Rest der Haare bekommt beim Abspülen noch genug ab.
  • Eine Spülung mit entsprechenden Produkten sollte im Anschluss obligatorisch sein, weil sonst das Kämmen bzw. Bürsten danach schon allein viel leichter und schmerzfreier von der Hand geht. Außerdem werden die Haarlängen gepflegt.
  • In Abständen empfehle ich je nach Bedarf eine Haarkur.

Leave-in-Haarkuren sind sehr praktisch.


Da ich selbst nach dem Waschen und Spülen dazu meistens keine Lust mehr habe, nutze ich zu dem Zweck gern bestimmte Leave-in-Produkte, also jene, die nicht ausgespült werden, sondern im Haar verbleiben.

Auch (bzw. ja gerade aber nicht nur) dazu finde ich die besagte NIVEA Haarmilch Pflege-Sprühkur ideal, denn sie ist gleichzeitig eine Art Hitzeschutzspray und schützt das Haar beim Stylen und Föhnen.

Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Zwei-Phasen-Spray, was soviel bedeutet, dass man es vor und auch zwischen dem Gebrauch gut schütteln muss, um zwei unterschiedliche Flüssigkeiten kurzfristig miteinander zu verbinden.

pamelopee

Meine Tochter liebt das und den angenehm pudrigen Duft und wir setzen es immer mal wieder auch zwischendurch im trockenen Haar ein, zum Beispiel um es zu befeuchten, wenn wir die Spitzen schneiden.

Dazu sollte man übrigens unbedingt eine spezielle Haarschneideschere benutzen!
(Unsere war nicht mal teuer, aber sie tut es irgendwie.)

Auch das Frisieren, wie beispielsweise das Flechten geht mit derart befeuchteten Haaren leichter von der Hand und das Spray trocknet hinterher relativ schnell und unsichtbar wieder ab.

pamelopee

Die hier gezeigten Produkte der Nivea Haarmilch-Serie wurden mir im Rahmen meiner Tätigkeit als Bloggerin kostenfrei zum Testen und Ausprobieren überlassen.

Kommentare:

  1. Vielen Dank für Deine hilfreichen Tipps.
    Versuche auch gerade das tägliche Haarwaschen zu reduzieren und hoffe es lohnt sich.
    Liebe Grüße
    Sassi

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    1. Vielen Dank! Freut mich, wenn ich helfen konnte.
      Tipp: Am besten klappt das Runterreduzieren meist wenn man mal länger krank zu Hause ist. Und mit etwas Glück fetten sie danach weniger schnell nach und bleiben länger frisch.
      Ansonsten finde ich für mich aber auch zwischendurch Trockenshampoo gut, weil da auch die Spitzen in Ruhe gelassen werden.
      Einen schönen Abend wünscht dir Pamela!

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  2. Hallo,
    genau wie Du das bei Deiner Tochter gezeigt, haben wir das auch gemacht. Ihre Haare waren schon mehrmals so lang... sie ist ja auch ein paar Jahre älter. Spitzenschneiden ist sehr wichtig, dann sehen die Haare wieder gepflegter und gesünder aus.
    Mit zunehmendem Alter des Kindes...also wenn es in die Pubertät kommt, muss man auf jeden Fall darauf achten, dass die Produkt dem Haar angepasst werden. Entwirrungsspray oder ähnliches zu diesem Zeitpunkt in die trockenen Haare zu sprühen führt dann leider schnell zu fettigen Haaren. Trockenshampoo für zwichendurch ist hier eine super Lösung.

    Liebe Grüße

    Monika

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    1. Oh ja, das stimmt! Pubertiere fangen an zu ölen was das Zeug hält und Trockenshampoo kann da echt manchmal sehr sinnvoll sein.
      Ich nutze es tatsächlich selbst auch eher gern.
      Lieb,dass du dir Gut für einen Kommentar genommen hast. Das hat mich sehr gefreut!
      Pamela

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  3. Vielen lieben Dank für deine wundervolle Vorstellung
    Wünsche dir einen schönen Sonntag
    LG Leane

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    1. Danke! Den wünsche ich dir selbstverständlich ebenfalls! :-)
      Freut mich, dass dir mein Blogbeitrag gefällt.
      Alles Liebe, Pamela

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  4. Eine sehr schöne Vorstellung der Produkte und Erklärungen von dir! Ich mag die Serie von Nivea auch. Liebe Grüsse

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    1. Vielen Dank und schön, dass du wieder bei mir gelesen hast!
      Nachti!

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Ich freue mich immer sehr über eure lieben Kommentare und versuche so viele wie möglich davon zu beantworten.
Auch wenn das nicht immer klappt, lese ich ganz bestimmt jeden einzelnen mit Freude, denn jedes liebe Wort von euch ist mir wichtig!
♥Alles Liebe, eure pamelopee! ♥