Sonntag, 18. Juni 2017

Ist ein UV-Lichthärtungsgerät für zu Hause Anfänger tauglich?

Das ist eine sehr gute Frage, die ich mir selbst tatsächlich schon häufiger gestellt habe.

pamelopee

Probleme mit Nagellack


Ich ärgere mich nämlich schon seit Jahren mit schlecht trocknendem Nagellack herum, der dann zudem auch gar nicht sooooooooo lange hält, dass sich dafür der Aufwand eigentlich lohnen würde.
Meist platzt mir der Lack dann schon nach ein oder zwei Tagen ab, OBWOHL ich mich in letzter Zeit sehr im Netz belesen habe und demnach eigentlich schon längst die

Grundregeln für eine haltbare Maniküre

beachte:

  • Nägel zunächst feilen und in Form bringen, anschließend entgraten
  • Nagelhaut zurück schieben und ggf. kleinere Rückstände/Verwachsungen davon mit einer Polierfeile oder einem Buffer entfernen bzw. Anrauhen
  • Hände, sprich die  Nägel sollten sauber also unbedingt UNGECREMT und TROCKEN und staubfrei sein!
  • Ein Basecoat (Unterlack) schützt und versorgt den Nagel.
  • Lack nur dünn auftragen, dafür bei Bedarf in mehreren Schichten*
  • Ein Topcoat (Überlack) schützt den Lack und macht ihn haltbar. Es gibt aber auch solche mit bestimmten Effekten (Krakelierlack, Glitzer, Schnelltrockner ...).
  • Die Nägelspitzen, also das vordere Ende immer unbedingt mitversiegeln!
  • Nicht bis ganz zum Rand "ausmalen", sondern einen minimalen Abstand zu den Nagelhäuten einhalten


*Aber was mich wirklich immer wieder so richtig nervt sind ewig weiche Lackschichten, die sich unschön eindrücken und verschieben.
Vielleicht bin ich zu ungeduldig beim Auftragen und warte nicht genügend, bis die nächste Schicht dran wäre? Aber ich kann mir doch auch nicht einen halben Tag Zeit für meine Fingernägel nehmen.

(Möglicherweise nutze ich aber auch einfach zu viel Lack auf einmal, damit ich es schneller deckend bekomme.)

Nachteile des Studiobesuchs


Für eine professionelle Maniküre fehlt mir persönlich auch einfach die Zeit (und der Mut, denn wenn ich ich schon eine gewisse Summe X für das Lackieren meiner Nägel ausgebe, sollte das dann auch definitiv lange halten und ich vermute, EIN Grund für meine kurzlebigen Lackschichten ist meine Art, meine Finger zu gebrauchen, wie das bei uns Kreativen nun mal häufig so der Fall ist.) und vielleicht bin ich da auch etwas zu geizig, weil ich immer denke, dass kann ich selbst zwar nicht so gut, aber für meine Zwecke reicht es.

pamelopee

Emmi-Nail UV-Lack-Set im Test


Deshalb habe ich mich auch sehr gefreut, dass ich via Blogg dein Produkt die großartige Gelegenheit bekommen habe, das Emmi-Nail UV-Lack Set - 3 Farben "Classic" bestehend aus UV-Gerät Emmi-Classic BT „weiss“, UV-Polishes / UV-Lacke, UV-Polish / UV-Lack Base / Top-Coat, Remover, Rosenholzstäbchen, Cleaner, VitaminölRoll-On Flieder und Zelletten, ausgiebig und für mich kostenlos zu testen.
Zwei niedliche Feilen und ein praktischer Buffer, der in alle Ecken kommt waren sogar auch noch als kleine Überraschung dabei.

Emmi kannte ich bisher nicht und meine Vorerfahrungen in Sachen UV-Lacke beliefen sich bestenfalls aufs Hörensagen.

Aber Dank der mitgelieferten Anleitung war die Erstanwendung für mich überhaupt kein Problem und das Ergebnis finde ich absolut überzeugend.

Lediglich beim Einsetzen der kleinen Leuchtstoffröhren hatte ich etwas Angst, diese zu zerbrechen. Aber mit etwas Kraft in den Fingern und einem Hauch von beherztem Mut ging das tatsächlich reibungslos vonstatten.

Anwendung Emmi-Classic-Set


Dann muss man bloß noch seine Nägel (im Prinzip) wie oben schon beschrieben vorbereiten, wobei da wohl das leichte Anrauhen der Naturnägel mit dem Buffer entscheidend für eine gute Lackhaftung ist.

Das eigentliche Lackieren findet pro Hand für gewöhnlich in vier Durchgängen/Schichten statt:

1. Unterlack
2. Farbschicht 1
3. Farbschicht 2
4. Überlack

Dabei sind Unter- und Überlack identisch, nämlich der Base-/Top-Coat von Emmi-Nail, was ich enorm praktisch finde.
Und zwei Farbschichten nimmt man deshalb, da die dann so auch einigermaßen deckend sind. Natürlich gehen auch eine oder drei. - Je nach Farbintensität und Belieben.

Geschätzt musste ich mir ca. 15 Minuten Zeit für eine Hand nehmen. - Wie gesagt, ich bin Anfänger.


Test-Ergebnis


Am Ende hat mich ein sofort knackiger fester Lack überzeugt und meine Fingernägel waren zum ersten Mal direkt nach der Maniküre einsatzbereit.

Erst dachte ich zwar, die seien noch klebrig, aber das war die so genannte Schwitzschicht, welche man erst noch mit einer Zelette (Tupfer) und etwas von dem Cleaner (alkoholische Flüssigkeit) entfernen muss, was schnell, einfach und unkompliziert geklappt hat.

Es gab kein Verschmieren, Verschieben, Eindrücken oder Abfärben. Der Lack war super hart und auch definitiv länger haltbar als sonst. (Auch wenn ich ihn nach einer Woche doch herunternehmen musste. Aber sonst sind es bei mir, wie eingangs erwähnt, eigentlich maximal 2 oder drei Tage auch bei guten Markenlacken.)

Schwierigkeiten beim Entfernen von UV-Lack und -Gel


Das Nagellackentfernen ist dann aber dementsprechend etwas tricky und geht eben nicht einfach mit einem in Remover getränktem Pad.
Hier sollte man nach Angabe des Herstellers fast 10 Minuten einweichen und dann alles mit einem Rosenholzstäbchen herunterspachteln.

Keine Ahnung, ob das geht? Dafür bin ich zugegebenermaßen zu ungeduldig.
Und weil ich nach wie vor noch immer etwas zu großzügig beim Lackauftrag verfahre, hat mein Lack die Nagelhaut berührt und ließ sich vermutlich deswegen nach etwa einer Woche zumeist in einem Stück (Manchmal habe ich mit etwas Entferner nachgeholfen, den ich in eine Zelette getaucht, für einige Minuten um den Nagel gewickelt beließ.) einfach abziehen, was ich persönlich als ideal empfand.

Eigentlich wollte ich den Nagellackentferner für ein Tauchbad in ein kleines widerverschließbares Kunststoffgefäß geben, aber da das vermutlich Acryl** oder so enthielt, löste es sich auf und ich musste in ein kleines Glasgefäß umschütten.

** Von unserem Installateur aus Bauzeiten weiß ich nämlich noch, dass schon ein relativ kleiner Tropfen Nagellackentferner mit Aceton (Ohne das kriegt man aber definitiv Schwierigkeiten bei der Entfernung von UV-Lacken und -Gelen.) ganze Löcher in eine Kunststoffbadewanne "fressen" kann.
Deshalb prinzipiell immer Vorsicht mit solchen Flüssigkeiten!

Ich schreibe das nur, damit ihr wisst, welche Schwierigkeiten auftreten KÖNNEN.
Die sind aber bei allen anderen UV-Lacken anderer Hersteller und aus dem Studio immer die gleichen und wenn man es weiß, kann man sich im Vorfeld damit meiner Meinung nach gut arrangieren.

Lebensdauer der UV-Röhren


Erstaunt, war ich übrigens auch, dass man die Leuchtröhren im Lichthärtungsgerät alle halbe Jahre austauschen sollte.
Ich denke aber, das hängt vielleicht auch davon ab, wie oft man es nutzt.
Wenn man es beispielsweise nur einmal im Monat verwendet, sind sie nach sechs Anwendungen sicherlich auch nach einem halben Jahr noch nahezu wie neu?!

Anders wird das möglicherweise im Studiogebrauch aussehen.

Insgesamt bin ich eigentlich echt begeistert von dem ganzen Set und den UV-Lacken im Allgemeinen und werde es DEFINITIV mit Freude weiterverwenden.

pamelopee

Anschaffungspreis eines UV-Lack-Startersets


Der Anschaffungspreis liegt derzeit im Angebot bei unter 50 Euro inklusive drei Farblacken nach Wahl, von denen sonst einer schon bei nicht ganz 9 € liegt, wobei ich gesehen habe, dass es da auch schon reduzierte für 4,45€ gibt, wie den knalligen Emmi Red oder den koralligen Salmon Red, die ich beide neben dem hier gezeigten und von mir favorisierten Tan 125 ausprobieren durfte.

Für meine LeserInnen habe ich außerdem noch einen Emmi Gutscheincode im Wert von 10 Euro bei einem Einkauf ab 50 Euro. Dieser gilt nicht für reduzierte Ware und ist im Shop von www.emmi-nail.de bis zum 05.07.17 gültig: emmiblog17

...

Ich glaube, ich probiere das ganze sogar mal auf meinen Fußnägeln. - Sollte doch klappen?! Oder was meint ihr?
Ich freue mich wie immer über all eure Tipps, Tricks und Kommentare zum Thema hier unter dem Blogpost!


💅 Alles Liebe, eure Pamela! 💅



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