Donnerstag, 1. Juni 2017

Anzeige: My Life Films (Demenz-Charity)

Als ich zum ersten Mal über die Arbeit von Startup My Life Films gelesen habe, musste ich irgendwie unwillkürlich an den Peter Segal Film "50 erste Dates" (Original: 50 First Dates) mit Drew Barrymore und Adam Sandler in den Hauptrollen denken.

In der Komödie trifft der coole und witzige Tierarzt Henry auf die bezaubernde Lucy, die wegen eines Unfalls vor einigen Jahren an einer merkwürdigen Art der Amnesie leidet.
An jedem neuen Morgen hat sie den vorhergegangenen Tag komplett vergessen, was dazu führt, dass sie den vermeindlich selben Tag immer und immer wieder erlebt.
(DAS übrigens hat mich stark an "Und täglich grüßt das Murmeltier" mit Bill Murray erinnert. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Na ja und im besagten Film gibt es schließlich so ein Happy End, in dem Henry für seine Geliebte ein Video dreht, das sie sich jeden Morgen direkt nach dem Aufwachen anschaut und welches im Grunde eine Zusammenfassung von Lucys Leben zwischen dem Unfall und dem jeweiligen Jetzt-Moment darstellt.

Ich liebe diesen Film! Also den ganzen Spielfilm überhaupt. Und am Ende habe ich eigentlich immer Tränen in den Augen.

Aber was bei Segal so humorvoll und romantisch verklärt rüber kommt, ist leider für viele Menschen und ihre Angehörigen zumindest so ähnlich Alltag.


Mit zunehmendem Lebensalter leiden immer mehr Menschen an Demenz und verlieren nach und nach ihre Erinnerungen. - Erinnerungen an des eigene Leben.

Ein Altern in Würde ist damit oftmals nur schwer möglich, auch wenn Pflegedienste, Einrichtungen und Familienmitglieder sich bemüht zeigen.

Ich selbst hatte vor einigen Jahren gemeinsam mit meinen Eltern meine deutlich über achtzig Jahre alte Großmutter daheim gepflegt und weiß leider nur zu gut aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn die Lieben zunehmend aus der Gegenwart weichen.

Wie das aber für die Betroffenen selbst sein muss, kann ich bestenfalls erahnen.


Sich nicht erinnern können. An den Mann, die Frau, die eigenen Kinder.
Nicht wissend, wie es ist, sich die Schuhe zubinden zu können, einen Löffel zu halten.
Über Jahre angesammeltes und erlerntes Alltagswissen einfach so zu verlieren. ...

Bei der Frage, wie man da überhaupt helfen kann, setzt das junge Unternehmen My Life Films Deutschland an, welches professionelle, private, biografische Filme für Menschen mit Demenz anfertigt, damit Menschen geholfen wird, sich an ihr wunderbares Leben zu erinnern.

Außerdem kann so ein Film natürlich auch eine Hilfe für das Pflegepersonal sein, den entsprechenden Patienten oder Bewohner kennen und verstehen zu lernen, um ihn bestmöglich zu unterstützen.

Nicht zu vergessen, ist solch ein Film ein wundervolles Geschenk an die Kinder, Enkel, an spätere Generationen. Ein Zeugnis des Lebens der lieben Angehörigen oder gar Vorfahren.

Aber was kostet so ein Film? - Nichts!

Die Arbeit von My Life Films ist karitativ und der 30-minütige Film, von der wohltätigen Einrichtung erstellt, ist für die Betroffenen kostenfrei.


(Wenn ich so lapidar sage, so ein Film sei kostenlos, dann stimmt das zwar auf der einen Seite.
Auf der anderen müssen die natürlich schon finanziert werden und in dem Punkt sind Spenden und freiwillige Helfer wie beispielsweise Medienproduzenten und Filmemacher sicherlich mehr als herzlich willkommen!
Mehr dazu erfahrt ihr unter anderem auf der Homepage des Start-ups.
Wenn ihr helfen wollt, schaut euch da gern einmal genauer um!)

Und wenn ihr jetzt wie ich denkt, dass das eine gute Initiative ist, dann erzählt Menschen davon!
Vielleicht kennt jemand einen entsprechend Erkrankten oder ihr seid gar selbst in irgendeiner Form betroffen, ob als Angehöriger oder selbst in einem frühen Stadium?


Dieser Blogpost ist im Rahmen einer Charity-Aktion entstanden. Ich wurde dafür nicht vergütet, sondern habe die Aktion beworben, weil ich persönlich sie für eine schöne Sache halte, die ich gern mit meinen medialen Ressourcen als Blogger unterstützen wollte.
Und vielleicht habt ihr ja auch Lust, meinen Beitrag zu teilen, um My Life Films zu helfen, ihre tolle Arbeit fortzuführen und noch etwas bekannter zu machen!?


Alles Liebe, eure Pamela! ❤


#Demenz
#MyLifeFilms

Kommentare:

  1. Was für eine tolle Sache, schaue mir das gerne näher an.
    LG,
    Petra

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    1. Ich finde auch.
      Tipp: Ein Klick auf das untere Bild (Quelle: My Life Films) führt direkt zur Homepage dort.
      Alles Liebe und einen schönen sonnigen Donnerstag wünscht dir Pamela vom pamelopee-Blog!

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  2. Ich finde die Idee echt schön. Leider funktioniert so etwas aber auch nur wenn die Angehörigen eine richtige Zuarbeit leisten. Leider scheitert es aber meistens daran. Aus jahrelanger Erfahrung in der Demezbetreuung weiß ich das oft der Lieblingssatz von Angehörigen ist: Mutter kannte nur die Arbeit und den Haushalt. Über Wochen habe ich mir dann in akribischer Kleinarbeit nicht nur das Vertrauen meiner Schützlinge erarbeitet sondern auch Interessen herausgefunden. Denn Mutter kannte nicht nur die Arbeit und den Haushalt. Mutter hat beim putzen immer gesungen und furchtbar gerne getanzt. Und sei es nur um den Besen herum . Das ist jetzt nur ein fiktives Beispiel.
    Ich finde die Idee mit dem Film sehr schön. Ach ja und mein persönlicher Rat. Einfach jetzt schon mal seine Biografie mit Vorlieben, Abneigungen und Interessen aufschreiben. Dann brauchen alle anderen später nur nachlesen. Und Leute wie ich haben es einfacher.
    LG
    Sandra

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    1. Das ist aber schade, wenn Kinder nur so wenig über bitte eigenen Eltern wissen.

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  3. Eine tolle Idee. Meine Oma leidet mittlerweile an Altersdemenz und musste deshalb ins Heim. Sie hat alles vergessen und stand dann weinend Zuhause, weil sie keinen Plan mehr hatte aber alles mitbekam. Sie weiß um ihren Zustand und für mich ist das heftig. Aber so ist das Leben, zumindest ist sie so gesund
    Liebe Grüße

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    1. Das macht mich richtig traurig. Aber du hast Recht. Es könnte tatsächlich NOCH schlimmer sein. Das musste ich gerade auch wieder so schmerzlich erfahren.

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  4. Es ist wirklich traurig wenn Menschen so enden. Finde ich schön dass du diese Aktion unterstützt. Liebe Grüße und ein schönes Pfingstfest wünsche Inch dir und deiner Familie!

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  5. ich erlebe das gerade selbst zum 3. mal. Meine Oma hatte alzheimer, jetzt meine schwiegermutter (die hat die letzten 40-60 jahre komplett vergessen) und meine mutter hat demenz. das schlimme an demenz, zumindest im frühstadium, ist, dass die betroffene wohl merkt, dass sie was vergisst. meine mutter wird dann immer sehr wütend. oft auf sich selbst - lässt es dann allerdings mangels sozialkompetenz an anderen aus.
    oftmals auch am personal. ich bin froh, dass das weiß wie es damit umgehen muss.
    so ein "rückblick" auf das leben wäre schon ganz ganz toll. vor allem, wenn man viele schöne erinnerungen "teilen" kann.
    das behalte ich mal im hinterkopf (auch für meinen mann - denn der ist ganz sicher der nächste kandidat)

    liebe grüße
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    1. Oh Mensch, da hat dir das Schicksal aber auch so gar nichts erspart. Echt blöd. Fühl dich mal ganz doll virtuell gedrückt!
      Und ganz vielleicht konnte ich dir ja sogar ein klitzekleines bisschen helfen. ... Und sei es nur, dass du jetzt schon einmal von der Charity-Aktion gehört hast. ... Und vielleicht ist das ja echt was für euch.
      Alles Liebe, deine Pamela! ❤

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Ich freue mich immer sehr über eure lieben Kommentare und versuche so viele wie möglich davon zu beantworten.
Auch wenn das nicht immer klappt, lese ich ganz bestimmt jeden einzelnen mit Freude, denn jedes liebe Wort von euch ist mir wichtig!
♥Alles Liebe, eure pamelopee! ♥