Mittwoch, 18. Mai 2016

Ich bin fremdgegangen: Der Kuss des Raben (bdb)

Ehrlich, eigentlich ist der Stil von "Der Kuss des Raben" ja so gar nicht mein Genre.


Doch als der Titel neulich via Blogg dein Buch zur Rezension ausgeschrieben war, konnte ich nicht umhin, mich trotzdem mit meinem Blog zu bewerben.
Zum einen, weil es sich um ein Hörbuch aus dem Jumbo Verlag handelte und ich unlängst schon absolut positiv angetan war von "Die Wunschbox".
Zum anderen herrscht bei mir mal wieder absolut Hörbuchnotstand und alles, was ich noch hören will, ist bisher noch nicht vertont.

Und da dachte ich mir außerdem: Warum nicht einfach das Experiment wagen und mal was neues ausprobieren!? Schließlich soll man doch immer seinen Horizont erweitern und offen für alles sein. (Richtig überrascht hat mich mit dieser Einstellung beispielsweise auch schon die TV-Serie Game of Thrones und da kommt ja schließlich auch immer mal wieder ein Rabe drin vor.) ...

Also das Hörbuch wirkt, obwohl es erstmal im Frühling spielt, irgendwie sehr herbstlich auf mich.
Es ist ziemlich ethnisch angehaucht und man spürt das spezielle Interesse der Autorin an fremden Kulturen durch.

Was ich eben auch durchzuspüren glaube, sind ihre thüringischen Wurzeln. Das kann ich jetzt gar nicht so ganz genau erklären, aber da gibt es anscheinend etwas in "Der Kuss des Raben", das sich für mich anfühlt, wie (meine eigene Schulzeit in Mitteldeutschland. (Ich wohne ja hier im südniedersächsischen Untereichsfeld nur geschätzt 15 km weit von Thüringen entfernt und mag behaupten, dass es da schon so einige Berührungspunkte gibt.)

Für Schülerinnen im Alter zwischen 14 und 19 scheint Antje Barbendererede (Ist das WIRKLICH ihr Name?), übrigens ebenfalls examinierte Lehrererin, geschrieben zu haben aber da das Hörbuch sehr spannend ist und ständig eigentlich nur geheimnisvoll, konnte es mich dennoch sehr fesseln, weil ich unbedingt wissen wollte, was es mit den drei jungen Menschen Tristan, Lucas und Mila denn so auf sich hat, die anscheinend alle eine höchst bewegte Vergangenheit besitzen. (Noah, das ist mal wieder so ein typisches pamelopee-Satzmonster, gell!?)

Und so viel sei verraten: Es bleibt auch wirklich spannend bis zum Schluss!

Die norddeutsche Sprecherin Leonie Landa liest frisch und voller Elan und sie besitzt eine sehr junge, fast mädchenhafte Stimme, die mir irgendwie bekannt vorkommt und ich muss doch mal schauen, ob sie nicht bereits eins der Kinder-Hörbücher meiner Tochter gelesen hat!? - Also ich hab's jetzt mal nachgeschaut. Die Dame ist Schauspielerin und bekannt aus "Notruf Hafenkante" (Gucke ich eigentlich nicht.*) und "Morden im Norden" (Kenne ich nicht.*).

* Ja ja, ich weiß! :-P
Aber so schaut es nunmal aus in meinem kleinen pinken pamelopee-Universum.
Und so ein bisschen Teenie-Krimi ist da schon fast das höchste der Gefühle, was ich verkrafte. ;-)

Na egal. Wie gesagt: Ich bin positiv überrascht und gut unterhalten worden und werde das Goya libre Hörbuch wohl sogar zu einem späteren Zeitpunkt (vielleicht im Herbst!) noch mindestens ein zweites Mal hören.
(Was im Grunde nur zeigt, dass so ein Blick über den Zaun des eigenen Universums manchmal echt nicht schaden kann.)

Huch, jetzt habe ich mal wieder ganz viel geschrieben und eigentlich nichts über den Inhalt des Buches verraten! :O

...

Die hübsche Austauschschülerin Mila verliebt sich in den begehrten aber unnahbaren Tristan und auch er scheint ihre Gefühle zu erwidern.
Aber dann taucht da noch der seltsame Lucas auf und irgendwie scheint seine Vergangenheit mit der von Tristan verbunden.
Zu blöd nur, dass auch er sich zu Mila hingezogen fühlt und auch Mila scheint auf eine Weise fasziniert von ihm zu sein. ...

...

Boah, das trifft es irgendwie nicht annähernd, was den Spannungsfaktor angeht aber ich kann und will auch echt nicht zu viel verraten.


Deshalb alles Liebe und noch einen schönen Abend!
Eure Pamela.

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