Samstag, 9. Mai 2015

Pistazienmarzipan-Bienen und andere Pralinen selbstgemacht!

Mit meiner "Großen" und deren Kindergartenfreundin habe ich neulich an einem verregneten Nachmittag ein paar Pralinen selbstgemacht.


Das Schöne: Man braucht nur eine Handvoll Zutaten für alle vier Sorten! Und in Grunde sind es auch nur zwei verschiedene in jeweils unterschiedlichem Look.

Für unsere Pistazienmarzipan-Bienen, -Blumen und -Schmetterlinge habe ich zunächst 200g Marzipanrohmasse mit 50g gemahlenen Pistazien und 50g Puderzucker verknetet (Küchenmaschine benutzen!) und diese dann in die ungelochte Hälfte meiner Silikon-CakePop-Form gedrückt.
Einige davon haben wir dann noch mit Zartbitter-Kuvertüre überzogen und mit gehackten Pistazienkernen verziert.
(Schmeckt übrigens auch toll mit einem Cover aus weißer Schokolade!)


Die übrige geschmolzene Schokolade haben wir für  leckere "Pistazien-Crossies" verbraucht.

Dazu ein paar gehackte Pistazien in Silikon-Pralinenformen geben und der Schokolade weitere Pistazienkerne (ebenfalls gehackt) zusammen mit grob zerkleinerten Cornflakes (In der Hand zerdrücken!) zugeben und solange unternehmen bis alles gleichmäßig überzogen ist.
Die Masse in die Form füllen und nach dem Festwerden heraus stürzen.


Ohne Form geht's außerdem auch!
Dafür (zusätzlich) Mandelhobel zugeben, die Cornflakes normal groß belassen und die Pralinen zum Abkühlen mit Hilfe eines Teelöffels zu kleinen Häufchen auf ein Backpapier setzen. - Toll für Kinder!

Zum Überziehen mit Schokolade und Co. empfehle ich eine spezielle Pralinengabel.
Meine entstammt dem 3-teiligen "Pralinen & Konfekt selbst gemacht-Set" vom Verlag Südwest, bestehend aus gebundenen Buch und zwei Paralinengabeln zum Abtropfen von kugeligen und anderen Pralines (Übrigens eine tolle Sache auch bei der Herstellung von CakePops und Konfekt jeder Art.).


Es gibt neben Pralinen-Rezepten (na klar!) auch noch passende Getränke-Empfehlungen (Ein ganzes Kapitel widmet sich dem Trendthema "Wein und Schokolade".) und einen einleitenden Teil, der sich schwerpunktmäßig mit Kuvertüre beschäftigt.

Diesen fand ich persönlich recht informativ, da er mir auf ziemlich verständliche Weise deutlich gemacht hat, dass ich im Grunde eben jene immer eindeutig zu warm verarbeitet habe, was dann auch die Erklärung dafür wäre, dass meine Schokolade immer urlange zum Festwerden brauchte.

Einige der Rezepte scheinen mir persönlich doch eher was für Geübte oder Liebhaber zum Detail zu sein. (Glukosesirup, Hohlkugeln und Pektin gehören nicht gerade zur Grundausstattung meiner Küche.)
Andere wiederum sind in meinen Augen absolut machbar und nachahmenswert und ich werde mich sicherlich einmal an die Preiselbeer-Pyramiden zu einem Glas guten Rotwein herantrauen.

Auch die Kaffee-Mokka-Pralinen, die Espresso-Marzipan-Stücke, die Honig-Vanille-Mandolinos und die Schnittpraline Provenze klingen so, als sollte ich sie wenigstens einmal (aus)probieren!


Insgesamt halte ich das Buch zusammen mit dem passenden Handwerkszeug, wie der Pralinengabel für ein gutes und empfehlenswertes Set.

In mir hat es vor allem das Bewusstsein, für die Wertigkeit einer Praline (Da steckt 'ne Menge Arbeit drin und meist auch noch hochwertige Zutaten!) und den Appetit auf eben solche geweckt. (Zum Glück hatte ich gerade noch eine Auswahl edler Schokoladen-Trüffel im Haus, als ich einen ersten Blick hinein warf!)

Hier geht's zum Buch bei Amazon:

PRALINENBOTE GMBH (HRSG.): Pralinen & Konfekt selbst gemacht-Set
Buch mit Pralinengabeln
Gebundenes Buch, Pappband, 64 Seiten, 20,3 x 20,3 cm
ca. 30 Abb.
2 hochwertige Pralinengabeln
ISBN: 978-3-517-08640-8
€ 9,95 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,50 * (* empf. VK-Preis)
Verlag: Südwest
erschienen: September 2010

Kommentare:

  1. Hm, die sehen ja extrem lecker aus, da können sich meine Waffeln verstecken ;-)
    Liebe Grüße Tanja

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  2. Wahnsinn, das würde ich auch gern mal probieren, sehen sehr ansprechend aus. LG Romy

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